Der Adventskranz – Dekorativer Vorbote zum Weihnachtsfest
Der Ursprung des Adventskranzes
Noch gar nicht so lange gibt es bei uns den allseits beliebten Adventskranz. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts fand er durch einen evangelischen Pfarrer, Johann Hinrich Wichern, in einem Erziehungsheim in Deutschland seinen tatsächlichen Ursprung. Waren ursprünglich 24 Kerzen auf dem Kranz (20 kleine für wochentags und 4 große für die Sonntage), so sind schließlich nur noch 4 übrig geblieben, welche uns die Wartezeit bis zum Weihnachtsfest verkürzen sollen. In vielen Ländern wie z.B. in Österreich wurde der Adventskranz gar erst nach dem 2. Weltkrieg so richtig populär. Anfangs wurde er nur in Kirchen aufgestellt und nahm erst in den 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts Einzug in die Haushalte. Die gewählte Form des Kreises wird als Symbol des Erdkreises, der Ewigkeit und als Symbol Gottes verstanden, zudem ist er ein Zeichen der Hoffnung, dass Licht und Leben siegen werden. Nachdem grün die Farbe der Hoffnung ist, sollte auf jedem Kranz etwas Grünes zu finden sein.
Adventskränze für jeden Geschmack
So bleibt ein „echter Kranz“ haltbar bis zum Weihnachtsfest
Damit man sich bis zum Weihnachtsfest an seinem Kranz erfreuen kann, sollte man den Raum, in dem man den Reisigkranz aufstellt, nicht zu warm halten. Trockene Heizungsluft bekommt ihm gar nicht und er beginnt ehestens zu nadeln. Am besten sprüht man ihn mit etwas duftneutralem Haarspray ein und stellt ihn gelegentlich auf den Balkon oder die Terrasse zum Frischlufttanken. Aber auch auf einen Teller gestellt mit etwas frischem Wasser bleibt der Adventskranz bis zum Entzünden der letzten Kerze frisch und nadelt nicht.
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