Cheats in Online Multiplayer Games
Die beiden wichtigsten Vertreter dieser Gattung, zum einen die MMORPGs (Massively Multiplayer Online Role Play Games, vgl. World of Warcraft) und zum anderen die Online Ego-Shooter (vgl. Counter-Strike), welche beide auf sog. Gameservern basieren, sind davor nicht verschont geblieben.
Immer wieder werden Spiele dieser Gattungen als Auslöser für Gewaltanschläge und Todesopfer herangezogen.
Doch zu diesen Gefahren von aussen kommt eine immer stärker werdende Gefahr für die Online-Gamer-Communities, die von ihnen selbst bereitet wird.
Zunehmens tummeln sich Cheater, also mit unfairen Mitteln an den Wettkämpfen teilnehmende Spiele, auf den Gameservern. Ein Gameserver ist die Schaltzentrale der Onlinegamer, die alle am Spiel teilnehmenden Gamer miteinander verbindet. Durch ihn werden die Informationen zwischen den einzelnen Spielern ausgetauscht, Positionen berechnet etc.
Spielergemeinschaften (sog. Clans) mieten sich meist Gameserver bei speziellen Anbietern, um gegen andere Clans in sog. Clanwars anzutreten. (Vgl. Gameserver Anbieter LB-Server.de Gameserver oder ServHost)
Die monatlichen Kosten belaufen sich hierbei auf ca. 10 – 50 Eur. Umso ärgerlicher ist es somit, wenn der Spielspaß durch unfaire Cheater getrübt wird.
Viele Firmen haben das Marktpotential erkannt und Werben durch sponsoring für ihre Produkte. Nicht nur essentielle Artikel wie Gameserver werden hier angeboten. Firmen für Bekleidungsstücke, spezielle Gamerhardware (Tastaturen, Mäuse, Mousepads) und seit neuestem auch Onlinekasinos unterstützen Clans und Ligen.
Durch diese neuesten Trends werden inzwischen Preisgelder im sechsstelligen Bereich bei Turnieren ausgespielt.
Den immer raffinierteren Cheatern wird hier durch lokale Austragung der Matches mit Publikum das Handwerk gelegt.
Doch wird sich das zunehmend wachsende Problem der Cheater, die den Spielspaß verderben sich in Zukunft auch negativ auf die Absatzzahlen der Online-Games auswirken?
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