Vogelspinnenhaltung

Bevor man sich eine Vogelspinne anschafft, sollte man ein paar Grundsätze beachten:

  • Man sollte selbst keine Scheu haben, mit den Vogelspinnen und ihren Futtertieren umzugehen.
  • Man sollte kein Allergiker gegen die Reizhaare sein, die viele Vogelspinnen bei Bedrohung abstreifen. Dies kann man aber nur ausprobieren.
  • Der Biss einer Vogelspinne wird oft dramatisiert. Das Gift entspricht etwa dem Stich einer Biene oder Wespe, ist also für gesunde Menschen nicht gefährlich. Aufpassen müssen aber Menschen, die auf Bienen- oder Wespenstiche allergisch reagieren. Da kann es zu Komplikationen kommen. Bei einer gesunden Achtung vor den Tieren kommt es aber erst gar nicht dazu.
  • Es muss vorher geklärt werden, dass alle Familienmitglieder mit der Anschaffung einer Vogelspinne einverstanden sind. Es sollen schon Fälle vorgekommen sein, wo sich der Mann ungefragt eine Vogelspinne gekauft hat, dann von seiner Frau vor die Wahl gestellt wurde: die Vogelspinne oder ich.


Egal, wie der Mann sich entschieden hat, Vogelspinnen sind äußerst interessante Tiere, die mit wenig Aufwand zu halten sind. Es gibt viele Arten, die wunderschön gefärbt sind. Vor der Anschaffung muss man sich jedoch klar sein, welche Vogelspinnenart man halten will. Wenn die Wahl getroffen ist, muss man sich erstmal über die Lebensbedingungen der Art informieren. Diese Informationen bekommt man entweder im Internet oder aus Büchern, wo es mittlerweile jede Menge gibt.

Theraphosa blondi

Vogelspinnen kann man entweder in Zoofachgeschäften, von privat oder auf Börsen kaufen. Vogelspinnen werden leider immer noch zu Tausenden der Natur entnommen, was in ihren Heimatländern schon zu großen Schäden geführt hat. Darum sollte man solche Wildfänge unbedingt meiden. Da mittlerweile die meisten Arten nachgezüchtet werden, sollte man Nachzuchttiere bevorzugen, auch wenn sie vielleicht 1 – 2 € teurer sind

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