La Gomera ist eine der kleinsten kanarischen Inseln und wird von Urlaubern vor allem aufgrund der unberührten Natur und den zahlreichen einsamen Dörfer geschätzt. Der Nationalpark Garajonay im Zentrum der Insel gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. In ihm befinden sich der welteit größte unberührte Lorbeerwald und zahlreiche Vulkane, die an den vulkanischen Ursprung der Insel erinnern. Der Wald im Landesinneren ist zum Teil auch heute noch undurchdringlich, hier trifft man auf bis zu zweit Meter hohe Farne und mit Lianen bewachsene uralte Bäume. Der Nationalpark ist heute ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturfreunde aus ganz Europa.
Lange Zeit lebten auf der Insel viele Aussteiger und Hippies, die meisten von ihnen ließen sich im so genannten Tal des großen Königs nieder.
In der so genannten Schweinebucht ließen sich ebenfalls einige Hippie- Kommunen nieder. Heute befinden sich einige Urlaubsorte an dieser Bucht und säumen deren weißen Sandstrand. Von modernem Massentourismus kann auf
La Gomera dennoch kaum die Rede sein, da die Inselregierung dafür Sorge trägt, das Hotelanlagen die einzigartige Landschaft der Insel nicht zerstören. FKK- Anhänger treffen sich an der Playa del Inglés, einem der schönsten Strände La Gomeras. Besonders geschützt liegen die Playa del Charco und die Playa de Vueltas. Sie sind aufgrund der ruhigen See und des flach abfallenden Ufers ein besonders beliebtes Ziel für Familien mit Kindern. In den Touristenorten an der Küste gibt es kleine Restaurants und Diskotheken für die Besucher, so dass die Insel ihren Besuchern auch ein abwechslungsreiches Nachtleben zu bieten hat. San Sebastián, die Hauptstadt der Insel, hat Besuchern ein Museum und einige Denkmäler zu bieten, diese erinnern an Christopher Kolumbus, der einst La Gomera besuchte.
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Kategorie: Urlaub