Bringen Webkataloge etwas?

Web Traffic -noch immer das begehrteste Ziel vieler Webmaster, heißt es doch, dass eine Homepage im Internet gut auffindbar ist. Und mit den richtigen Online Werbemaßnahmen ist aus permanentem Traffic Geld raus zu holen. Bei Millionen Seitenimpressionen im Monat könnte z.B. ein Layer Ad für einen herrlichen Geldfluss sorgen. Doch dafür muss man etwas tun, die Homepage braucht Gewicht in Form von Linkpopularität. Trotz der zahlreichen Abstrafungen der Webkataloge in der letzten Zeit sind sie es immer noch, die fleißige Suchmaschinenoptimierer anziehen. Der Plan der SEO ist es dabei, möglichst viele eingehende Links von maximal vielen IP-Adressen aufzubauen. Denn sie wissen, dass eine Homepage mit hoher Linkpopularität besser in Google rankt und folglich die meisten Besucher abbekommt. Die ersten 3 Plätze der Suchergebnisse erhalten 100 Prozent Aufmerksam, gelten also aus der Sicht der Internetnutzer als wichtig und wert besucht zu werden. Doch eine Site braucht viele Links damit sie Gewicht bekommt und um Zeit zu sparen, tragen sich die Webmaster in Webkataloge ein. Eine kurze Beschreibung von der eigenen Homepage ist schnell angefertigt, oft erwarten die Katalog-Betreiber nur ca. 150 Zeichen und die sind schnell getätigt. Durch den Webkatalog-Eintrag erhält man Backlinks, über die Besucher kommen können. Leider sind Webkataloge in Deutschland nicht so populär wie in den Staaten. Viele deutsche Internetnutzer nutzen keine Kataloge für eine bestimmte Suche, daher sind die von einem Katalog-Eintrag generierten Besucherzahlen eher bescheiden. Dabei sind die Einträge im Webverzeichnis doch händisch geprüft: D.h. bevor eine Homepage aufgenommen werden kann, wird sie begutachtet und dies dürfte für eine gewisse Qualität sprechen, weil eben nicht jede Homepage aufgenommen wird. Neuderdings ranken aber einige Webverzeichnisse immer besser in Google, was vielleicht zu einer Bekanntheitssteigerung in der Allgemeinheit führen könnte. Es gibt übrigens tausende von Webkatalogen, wer beim Eintrag Zeit sparen möchte, ist gut beraten einen Webkatalog Submitter zu benutzen.

Allerdings haben diese Linklisten auch Nachteile:

  • -man weiss nie, wann und ob der Eintrag freigeschaltet wird
  • -Einige nutzen „NoFollow“ was die Linkpopularität nicht erhöht
  • -Der eigene Eintrag teilt sich meistens einen Platz mit vielen anderen Homepages, was abgestraft werden kann und sich auch nicht sonderlich auf den Pagerank auswirkt.
  • -Viele Katalogbetreiber verlangen einen Backlink.
  • -Webkataloge weisen viel Double-Content, viele ausgehende Links und immer gleiche Kategorien auf, was zu einer Google-Abstrafung führen musste.
  • -Im Anschluss erhält man von bestimmten Webkatalogen Spammails, weil man ja seine Kontaktdaten angeben musste.
    Prominente Internet Erscheinungen sind hier insbesondere der DMOZ-Webkatalog (kostenlos) und das Yahoo Directory (kostenpflichtig).

Martin Hamann

Webmaster@martin-hamann.de

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