Pilze können nicht nur sehr schmackhaft sein, sie können auch heilen. Ein sehr bekannter Speisepilz, welcher auch ein Heilpilz ist, ist der
Shiitake Pilz. Sein Name stammt aus Japan und bedeutet so viel wie „Pilz der auf dem Pasania Baum wächst“. Er kann auf verschiedenen Holzarten kultiviert werden und bevorzugt Harthölzer wie Buche oder Eiche. In Europa wächst der Shiitake nicht in freier Wildbahn. Seine heilende und vitalisierende Wirkung ist wissenschaftlich erwiesen. In der traditionellen chinesischen Medizin wird er zum Beispiel verwendet gegen: Bronchitis, Erkältung, Diabetes, Allergien, Bluthochdruck und vielem mehr. Seine schleimlösende und antivirale Wirkung wird von vielen Menschen sehr geschätzt. Der
Reishi ist ebenfalls ein natürliches Wundermittel. Er senkt beispielsweise zu hohen Blutdruck und den Cholesterinspiegel. Ebenfalls wurde nachgewiesen, dass dieser Pilz gegen Thrombose hilft. Weitere Einsatzgebiete des Reishi sind z. B.: Autoimmunerkrankungen, Schlafstörungen, Stärkung des Herzens und Heilung der Leber.
Ein auch bei uns heimischer Pilz ist der
Eichhase (Polyporus umbellatus). Er bevorzugt Eichen und Buchen als Substrat. Er hilft zum Beispiel bei Ödemen und Durchfall. Zudem hilft er bei Hautproblemen und Heuschnupfen. Der
Schopftintling ist ein sehr geschätzer Pilz unter Pilzsammlern, paniert ein wahrer Gaumenschmaus. Nur wissen die Wenigsten, dass dieser ebenfalls heilende Wirkstoffe besitzt. Er wird zur Bekämpfung von Diabetes und Tumoren eingesetzt. Außerdem hilft er bei Verstopfung u. Hämorrhoiden. Es gibt eine große Palette an Heilpilzen, die Ihnen helfen können Ihre Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern und zu erhalten. Es muss nicht immer Chemie sein.
Pilze – die Kraft der Natur. Die medizinischen Anwendungsmöglichkeiten von so genannten Heilpilzen bzw. Vitalpilzen sind beinahe uneingeschränkt.
Andere Beiträge von freeze | 19. November 2007 |
· Gelesen: 1228 · heute: 2 | Wörter: 261
Kategorie: Gesundheit