Private Equity Dachfonds

Vor einiger Zeit waren geschlossene Fonds eher verrufen, da viele Anleger durch den Steuervorteil angelockt wurden und zum Teil viel Geld verloren haben, weil die Versprechungen größer waren als dies was dann dabei rausgekommen ist.
Nach der Bundestagswahl hat die große Koalition wohl überraschend für viele fast die kompletten Steuervergünstigungen gestrichen und dies hat wohl der gesamten Branche gut getan, denn die Anleger werden nicht mehr über den Steuervorteil überzeugt sondern nur noch durch das Produkt.
Dies bedeutet dass dieser Bereich an Seriosität gewonnen hat.
Alleine im vergangenen Jahr flossen über 2 Milliarden Euro allein in so genannte Private Equity Fonds. Dabei wurden neben den Institutionellen auch mehr und mehr private Anleger gewonnen, welche sicherlich die Aussicht auf gute Erträge überzeugt hat.
Dabei sind sicherlich bei einer entsprechenden Beteiligung über 10 Prozent an Erträgen möglich, wobei Anleger sich darüber klar sein sollten dass diese Erträge nur bei einzelnen Spitzenfonds möglich sind, dagegen sind zum Beispiel bei Private Equity Dachfonds die Kosten höher als wenn man direkt in Zielfonds investiert.
Deshalb dürften diese Erträge bei den Dachfonds schwieriger zu erreichen sein.
Dachfonds haben allerdings den Vorteil der relativ breiten Risikostreuung. Würden einige Beteiligungen floppen, verdoppeln oder verdreifachen sich die anderen Beteiligungen.
Nur blind sollte nun kein Anleger solche Beteiligungen eingehen, denn ein Ausstieg während der Laufzeit eines solchen Fonds ist manchmal nicht möglich oder nur mit großen Verlusten.
Solchen Private Equity Dachfonds sollten nur als Depot Beimischung angesehen werden und niemals alles in solche Beteiligungen investieren. In Deutschland hat es etwa 70 verschiedene Private Equity Dachfonds und ein unerfahrener Anleger sollte sich daher lieber an einen Profi wenden bevor er sich für die falsche Anlage entscheidet.

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