Von der Geschichte der Versicherungen
Zumindest in der westlichen Welt hat heute jeder Mensch die Möglichkeit sich, sprich sein Leben, sowie das Leben seiner Familie und sein Eigentum zu versichern.
Das Bedürfnis sich, seine Familie und sein Eigentum gegen Risiken des Lebens zu schützen, ist genauso alt wie die Menschheit selbst.
Entsprechende Unternehmen, die Risiken kollektiv absicherten, gab es jedoch noch nicht von Anfang an. Um sich abzusichern, musste jede Familie früher sparen. Im Fall von einem Schaden, war man dabei in der Regel auf die Verwandtschaft angewiesen, und auch auf nachbarschaftliche Hilfe. Später wurden Gruppen von Gleichgesinnten gebildet, um sich gegen Risiken abzusichern. So ist zum Beispiel aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. bereits bekannt, dass Teilnehmer an Karawanen sich gegenseitig verpflichtet hatten bei einem Schaden füreinander ein zustehen.
Dadurch dass der Handel sich immer weiter ausweitete, entstanden weitere Formen der gegenseitigen Absicherung. Die erste Versicherung auf einer kaufmännischen Grundlage begann mit der Einführung der Seeversicherung im Mittelmeerraum, wobei diese auf ein aus dem griechischen Recht stammendes Prinzip des Seedarlehen zurück geht.
Der erste Seeversicherungsvertrag stammt aus dem Jahr 1347.
Einen Anstoß zu einer gemeinschaftlichen Absicherung gegen Feuer gaben die Gilden. Die erste Brandgilde entstand im Jahr 1537 in Süderau. Die Brandgilde gilt als Vorläufer der Feuerversicherung. Bedeutsam im Bezug auf die Entwicklung des Feuerversicherungswesens waren dabei die Hamburger Feuerkontrakte. Die ersten Verträge stammen hier aus dem Jahr 1591. Danach ging die Entwicklung der Versicherungen mit der Entwicklung immer neuer Versicherungsformen stetig voran. 1583 bereits wurde dabei in England die erste Lebensversicherung abgeschlossen. Wiederum in England entstanden um das Jahr 1700 die ersten Sachversicherungen.
Karsten Mueller
einfachprima(ed)yahoo.de
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