Was sind Kipperkarten?

Kipperkarten wurden im Jahre 1873 von Susanne Kipper erfunden, der sie auch ihren Namen verdanken. Auf den Karten werden Ereignisse oder Personen dargestellt, die man im Bezug auf den jeweiligen Fragesteller deuten kann. Die Karten sind im Vergleich zu den Tarotkarten sehr einfach gestrickt, da die Aussagen sehr deutlich sind wie zum Beispiel „Guter Ausgang in der Liebe“. Ungeübte kommen mit diesen Kipperkarten besser zurecht, da man keine seelischen Zustände erörtern muss, sondern mit diesen Karten Zukunftsprognosen aufstellen kann. Die Ereignisse oder Personen auf den Karten sind so alltäglich, dass sich jeder damit identifizieren kann. Schwieriger wird es bei den Karten, die mehrere Bedeutungen haben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Karte „Tod“. Hier ist nicht zwangsläufig immer der Tod gemeint, sondern in weiterem Sinne auch eine Trennung, Kündigung oder ähnliche negative Ereignisse und Stimmungen. Auch wenn die Karten einfacher in der Handhabung sind als Tarotkarten, sollte man doch immer die Situation des Fragenden sowie die übrigen gelegten Karten zur Deutung mit einbeziehen. Erst dann ergibt sich ein viel deutlicherer und tieferer Sinn. Es ist deshalb von Vorteil, dass der Kartenleger über sehr viel Intuition und Einfühlungsvermögen verfügt. Sehr oft fallen die Deutungen positiv aus, was wohl auch daran liegt, dass es nur wenige schlechte Karten wie beispielsweise den Tod in dem Deck gibt. Je nachdem wie die Karten gedeutet werden, ergeben sich immer mehrere Möglichkeiten. Wie beim Tarot sollen sie aber lediglich eine Hilfestellung sein und einen Anstoß geben, seinem Leben eine positivere Richtung zu geben. Was der Fragesteller letztendlich mit dem Ergebnis anfängt, bleibt ihm allein überlassen.

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