Hunde zusammen mit anderen Tieren halten?

Der Begriff der „Familie“ war in den vergangenen Jahrzehnten einer großen Wandlung unterworfen. Selten formierten sich Familien in den unterschiedlichsten Ausprägungen so häufig neu, wie in der heutigen Zeit. Ehepaare trennen sich, regeln Fragen des Sorgerechts, verlieben sich neu und setzen sich in völlig neuer Zusammenstellung wieder zusammen. Nicht selten werden bei einer Familienzusammenführung nicht nur Kinder in den gemeinsamen Haushalt eingebracht, sondern auch Haustiere. Ebenso wie bei den Kindern stellt sich die Frage: Passen die Haustiere denn zusammen? Mit Kindern, vorausgesetzt sie haben ein gewisses Alter erreicht und die Kunst der Sprache erlernt, kann man dieses Thema vielleicht schon vorab ausdiskutieren, bei den Tieren muss das Problem anders gelöst werden. Hunde verfügen über einen Jagdinstinkt und manch ein Kleintier, in der selben Wohnung gehalten, mag den Wolfe im Hund wieder erwecken. Damit das Leben für das kleinere Tier nicht zur Hölle wird, sollte der Hund frühzeitig und schrittweise an seinen neuen Gefährten gewöhnt werden.
Hundebücher über die Hundeerziehung aus einem Hunde Shop können hier ausführlichere Praktiken beschreiben, die nicht nur der Hund, sondern auch sein Besitzer erlernen kann und sollte. Hunde sind Rudeltiere und leben in klaren hierarchischen Strukturen. Nicht selten kann auch ein anderer tierischer Mitbewohner dem Hund seine klaren Grenzen zeigen. Manch eine Katze hat mit Hilfe ihrer Krallen und Reißzähne dem Hund schon mehr als deutlich gemacht, welchem Platz im familiären Gefüge sie sich selbst zugeordnet sieht und einen gutmütigen Hund seines angestrebten Platzes verwiesen. Auch in diesem Falle akzeptiert der Hund seine Rolle und kann mit etwas Trost in Form von einer Packung Hundekekse und gelegentlichem Spiel mit Hundespielzeug aus dem Hundeshop durchaus ein glückliches Leben in der neuen Familie führen.

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