Viele denken
Sudoku sei so japanisch ist wie grüner Tee oder Yoga. Letztendlich wäre aber die Behauptung das Sudoku so französisch wie Baguette und Wein oder so amerikanisch wie Cheeseburger ist genauso richtig. Dieses sehr einfach zu verstehende Zahlenrätsel nahm seinen Ursprung 1892, also noch vor dem ersten Weltkrieg, in Frankreich. In dieser Urform gab es noch keine Unterteilung in neun Blöcke. Diese wurde erst fast ein Jahrhundert später (1979) von einen amerikanischen Architekten namens Howard Garns hinzugefügt. Das letztendlich wirklich japanische an dem Sudoku Rätseln ist einzig der Name, welcher von dem Herausgebern der japanischen Zeitschrift Nikoli stammt. Der Name ist übrigens eine „Abkürzung“ der Kanji Zeichen für „
S?ji wa dokushin ni kagiru“ welches sinngemäß übersetzt „
die/alle Zahlen müssen (genau) einmal vorkommen „ bedeutet. Die momentan immer noch anhaltende Sudokulawine wurde „losgetretenen“ als ein Neuseeländer eine Software entwickelte um Sudokus zu erzeugen und diese dann der Times in London anbot.
Somit hat Sudoku auf seinen weg zum Erfolg einmal die Welt umrundet und dazu Hundert Jahre benötigt. Aber dennoch ist nichts von der Faszination auf der Strecke geblieben. Auch wenn es sich nur um Zahlen handelt die in 81 Felder eingetragen werden müssen, welche in neun Blöcke unterteilt sind, ist Sudoku sehr spannend. Man kann auch als Anfänger sofort loslegen ohne erst mühsam Regeln lernen zu müssen. Im Gegensatz zu anderen Zahlenrätseln sind Sudokus durch pure Logik lösbar und haben trotzdem wenig mit Mathematik zu tun. Man kann die Zahlen auch durch beliebige andere Symbole austauschen und dennoch ein
Sudoku lösen. Kurzum Sudoku ist und bleibt ein Rätsel welches die Menschheit noch lange beschäftigen wird.
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Kategorie: Allgemein - Spiele