Erholung vom Alltag durch das Segeln

Über viele Jahrhunderte waren Segelschiffe weltweit sehr bedeutend für Handel und Transport, Kriegsführung und natürlich auch Fischfang. Ende des 19. Jahrhunderts begann dann ihre Verdrängung durch maschinen getriebene Schiffe. Sie waren von den Bedingungen des Wetters weniger abhängig und hatten kürzere Fahrtzeiten. Es wurde weniger Personal benötigt, was zu sinkenden Transportkosten führte.
Heutzutage wird in den Industrieländern Segeln fast nur noch als Freizeitaktivität oder Wettkampfsport betrieben. Zu den vielen Wassersportarten, die es gibt, zählt das Segeln wahrscheinlich zu den erholsamsten. Es gibt zwei unterschiedliche Arten des sportlichen Segelns: Regattasegeln und Fahrtensegeln. Seit dem Jahr 1900 ist Segeln sogar eine olympische Sportart.
Unter “Regattasegeln” versteht man einen Wettkampfsport, bei dem eine zuvor abgestimmte Strecke von zwei oder mehr Booten zur selben Zeit befahren wird. Die Dauer eines solchen Wettkampfes kann von Stunden bei Jollenregatten bis sogar zu Monaten bei Hochseeregatten betragen.

Unter “Fahrtensegeln” versteht man meist mehrtägige Segeltörns. Sie können mehr oder weniger sportlich ausgeprägt sein. Sie dienen aber eher der Erholung oder dem Fortkommen als dem Wettkampf mit anderen Booten. Von kurzen Tagestörns bis hin zu mehreren Jahren andauernden Weltumsegelung umfasst das Fahrtensegeln ein weit reichendes Spektrum. Die Faszination des Fahrtensegelns allerdings besteht vor allem in dem intensiven Erleben der umgebenden Natur.
Auch die Herausforderung, sich mit den Kräften der Natur zu arrangieren und sie für sich zu nutzen, ist für viele Segler ein Erlebnis. Schon nach kurzer Zeit stellt sich bei vielen Seglern ein starker Erholungseffekt vom Alltag ein. Wer sich allerdings zum Segeln lernen entschließt, sollte eine gründliche Segelausbildung absolvieren.

Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite:

nach oben |

Ranking-Hits