Wasserbett: Schlafkomfort pur!

Seit Mitte der siebziger Jahre, werden in Privathaushalten vermehrt Wasserbetten angeschafft. Zuvor waren sie medizinische Hilfsmittel, die vor allem bei der Bettung von Brandopfern; Patienten mit Rheuma, Arthritis, Rücken- und Bandscheibenbeschwerden konnten Linderung ihrer Beschwerden erfahren. Aber auch im pflegerischen Bereich spielte die Wassermatratze eine Rolle, da sie das Wundliegen besser vorbeugt als eine herkömmliche Matratze.
Unter einem Wasserbett versteht man eine Matratze in derem Inneren sich beispielsweise ein Schlauch- oder Bahnensysthem befindet und die mit Wasser befüllt würd. Für dieses Schlauch- oder Bahnensysthem gibt es verschiedene Ansätze, die jedoch alle den gleichen hohen Schlafkomfort gewährleisten.
Befüllt wird das Wasserbett in der Regel mit normalem Leitungswasser, es empfiehlt sich bei der ersten Befüllung lauwarmes Leitungswasser zu verwenden. Dies hat den Vorteil das die Heizung des Wasserbettes einen kürzeren Zeitraum benötigt um das Wasser auf eine angenehme Schlafthemperatur zu bringen.
Manchmal wird auch empfohlen, um einer etwaigen Verkeimung vorzubeugen, das Wasserbett mit destilliertem Wasser zu befüllen. Dies kann man sich ruhigen Gewissens sparen, in der Regel genügt es das Wasser einmal pro Jahr mit einem speziellen Conditioner zu behandeln, damit ist man ausreichend vor der Gefahr des Verkeimens geschützt. Zur richtigen Pflege eines Wasserbettes gibt es auch in der Literatur weiterführende Tipps.
Auch die Tatsache das die Matzratzenauflage waschbar und die Matratze selbst abwaschbar ist, trägt zum hohen hygienischen Standard des Wasserbettes bei. Hiervon profitieren Allergiker und Asthmatiker am meisten, denn da sich auch im Inneren der Matratze keine Allergene wie etwa Hausstaub ansammeln können, bietet das Wasserbett empfindlichen Menschen die ideale Schlafumgebung. Auch die gefürchteten Hausstaubmilben, die mit ihrem Kot ebenfalls ein Allergierisiko darstellen, haben auf dem Wasserbett keine Lebensgrundlage, da im Inneren keine Hautschüppchen angesammelt werden. Von diesen Hautschüppchen ernähren sich nämlich die Hausstaubmilben, deren Ausscheidungen die Atemwege stark reizen können.
Bei der Haltbarkeit schlägt das Wasserbett eine herkömmliche Matratze um Längen. Die ganze stützende und tragende Wirkung kommt bei der Wasserbettmatratze aus dem Wasser. Dieses verliehrt diese Eigenschaften nicht, egal wie sehr die Matratze beansprucht wird. Dadurch ist ein Wasserbett nahezu verschleißfrei, wodurch sich die relativ hohen Anschaffungskosten rasch amortisieren.
Ein weiterer Vorteil des Wasserbettes ist sein hoher Schlafkomfort, dazu trägt maßgeblich die totale Körperentspannung im Liegen bei. Gefördert wird dies dadurch, dass sich das Wasser optimal an den Körper anpasst. Auch das es im Schulter- und Beckenbereich keine Druckpunkte gibt, trägt zu dieser hohen Entspannung bei.

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