Akne ist eine anerkannte Hautkrankheit und wenn die Symptomatik besonders ausgeprägt ist, stellt diese Erkrankung für die Betroffenen ein ausgeprägtes Leiden dar. Viele Akne-Patienten schämen sich für ihr schlechtes Hautbild und ziehen sich immer weiter aus der Gesellschaft zurück. Ferner wird dazu tendiert, nach jedem Strohhalm zu greifen, der einem dargeboten wird und welcher Linderung zu schaffen verspricht. So kann vermutlich jeder Akne-Patient diverse Mittel aufzählen, von denen ihm mitgeteilt wurde, sie könnten bezüglich seiner Akne nahezu wahre Wunder bewirken und die er daraufhin bereitwillig ausprobiert hat. Neben der Schulmedizin wird hier zunächst meistens auf Hausmittel wie beispielsweise Abreibungen mit Apfelessig, Heilerdepackungen oder Hefemasken zurückgegriffen.
Allerdings sollte man, wenn die Arzneien der Schulmedizin nicht das gewünschte Ergebnis erzielten oder man diese generell nicht zu Hilfe nehmen möchte, weil man sich nicht mit chemischen Substanzen belasten möchte, nicht willkürlich zu natürlichen Alternativen greifen.
So lassen sich im Internet zwar zahllose Auflistungen finden, auf denen die verschiedensten homöopathischen Mittel aufgeführt sind, welche zur Behandlung von Akne-Erkrankungen eingesetzt werden. Doch die
Homöopathie setzt auf konstitutionelle Behandlungsweisen: das heißt, hier wird dass Augenmerk nicht nur auf die eigentliche Krankheit gelegt, sondern der Mensch als Ganzes beachtet.
Die Homöopathie betrachtet die Akne als ein Spiegelbild des Gesamtzustandes des betreffenden Patienten und auf dieses stimmen Homöopathen auch die jeweilige Behandlung ab. Daher ist es unsinnig, sich bei Akne-Patienten, die sich erfolgreich einer homöopathischen Behandlung unterzogen haben, nach der bei ihnen eingesetzten Arznei zu erkundigen, um diese dann auch selbst; ohne Rücksprache mit einem erfahrenen Homöopathen; anzuwenden.
Verzweifelte Erkrankte kombinieren hier rasch verschiedene homöopathische Mittel, die ihnen diverse Leidensgenossen empfohlen haben, die einerseits eventuell überhaupt nicht für sie geeignet sind und sich andererseits auch häufig gegenseitig in ihrer Wirkung behindern.
Wer auf eine homöopathische Behandlungsart zurückgreifen möchte, sollte sich also unbedingt an einen Homöopathen oder Heilpraktiker wenden, um sich einen individuell auf ihn abgestimmten Behandlungsplan erstellen zu lassen.
Andere Beiträge von MaxTrix-js | 05. Dezember 2007 |
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Kategorie: Krankheiten