Was tun bei Schuppenflechte?
Wo tritt Schuppenflechte auf?
Schuppenflechte ist eine chronische Hauterkrankung, die jedoch nicht ansteckend ist. Am häufigsten findet man Hautveränderungen am Ellenbogen, am Knie, in der Gesäßspalte sowie am behaarten Kopf – meist stark juckend. Auch die Fingernägel können betroffen sein. In diesem Bereich finden häufig Veränderungen wie Einsenkungen, Verdickung der Nagelplatte oder ölfleckartige Verfärbungen statt. Die befallenen Hautstellen können sich von einzelnen, wenigen Stellen bis über den gesamten Körper ausbreiten. Bei ca. fünf bis zehn Prozent der Betroffenen treten zusätzlich zu den Hautsymptomen rheumatische Gelenkentzündungen auf. In vielen Fällen sind gerade die kleinen Fingergelenke betroffen.
Wie verläuft diese Krankheit?
Schuppenflechte kann in jedem Alter auftreten, im Säuglingsalter aber ausgesprochen selten. Meist ist dies erstmalig während der Pubertät der Fall, aber auch zwischen dem 40. Und 50. Lebensjahr kann man mit dieser Krankheit zum ersten Mal Bekanntschaft machen. Der Krankheitsverlauf ist individuell außerordentlich verschieden.
Welche Behandlungsmaßnahmen gibt es?
Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Arzt, um festzustellen, ob es sich bei Ihren Beschwerden tatsächlich um Schuppenflechte handelt. Danach sollten weitere mögliche Therapiemaßnahmen besprochen werden. Grundsätzlich gibt es äußerlich anwendbare Medikamente, welche entweder in Tabletten- oder Infusionsform verabreicht werden sowie besondere Formen der Bestrahlung. Welche Therapie angewandt wird, richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung bzw. daran, wie gut Ihr Körper auf die verschiedenen Möglichkeiten anspricht. Die Kombination mehrerer Therapieformen ist durchaus möglich.
Tritt die gewünschte Wirkung nicht ein, kann das Behandlungsverfahren nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne gewechselt werden – dies ist in vielen Fällen hilfreich. Eine Therapie erfolgt meist nur dann, wenn gerade Beschwerden bestehen. Im symptomfreien Intervall wird die Behandlung auf Hautpflegemaßnahmen reduziert. Nur in besonders schweren Fällen wird zusätzlich eine Therapie zur Verzögerung des nächsten Schubes durchgeführt.
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