Kaufpreis und Ausstattung allein sind schlechter Ratgeber für die Notebook-Wahl. Auch die Service-Qualität des Unternehmens sollte meinungsbildend sein, denn die empfindlichen Geräte fallen öfters aus als Desktops – und das nicht nur unterwegs im Mobilalltag. Studien belegen, jeden Tag müssen in Deutschland mehrere hundert Mobilgeräte in die Werkstätten. Bei Desktop-PCs gelingt die Fehlerbehebung vielleicht zu Hause, eventuell mit Hilfe einer Hotline, doch bei einem
Notebook ist das so gut wie unmöglich. Wenn das eigene Notebook nicht mehr will, greifen die meisten nach wie vor zum Telefon und wollen einen Service-Partner, der Rede und Antwort steht. Viele Kunden berichten von nicht erreichbaren Hotlines oder von Ansprechpartnern, denen es einfach an Qualifikation mangelt. Hinzu kommt – mehrere Notebook-Hersteller lagern ihren Hotline-Service nach Osteuropa aus – wenn wundert es dann, dass der Partner am anderen Ende, nur gebrochen deutsch spricht? Aber auch der enorm gestiegene Notebook-Absatz im letzten Jahr, könnte zu einem überforderten Service geführt haben. Anhand derart erschreckender Tatsachen ist es nicht verwunderlich, viele Notebook-Besitzer wenden sich an unabhängige Werkstätten, die eine
Reparatur, entweder an allen oder fast allen Marken vornehmen. In jeder größeren Stadt sind Reparatur Betriebe angesiedelt. Sicherlich sollte während der zweijährigen Garantiezeit der Hersteller kontaktiert werden, aber es gibt auch Fälle, in denen die Garantie nicht greift: Glasbruch durch mechanische Beschädigung, Sturz vom Tisch, Schaden durch Flüssigkeit, die in das Notebook gelaufen ist. Beim Kauf eines Notebooks ist im Falle einer späteren Reparatur folgendes zu beachten. Bekannte Marken-Notebooks können in der Regel bis zu 80% repariert werden, bei No-name-Notebooks ist diese Quote deutlich schlechter.
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Kategorie: Computer