Wohnen mit Betreuung

Betreutes Wohnen ist eine Wohnform für verschiedene Gruppen von Menschen mit der Betreuung soll garantiert werden, dass sie eine gewisse Eigenständigkeit behalten. Am bekanntesten ist das betreute Wohnen für Senioren, aber betreutes Wohnen gibt es auch für behinderte Menschen, für psychisch Kranke oder straffällig gewordene Jugendliche.
Eine spezielle Form des betreuten Wohnens ist das Zusammenleben in sogenannten therapeutischen Wohngemeinschaften, der Grad der Betreuung, die geleistet wird, richtet sich dabei immer nach dem Bedarf. So muss zum Beispiel in Wohngemeinschaften von Alzheimerpatienten eine rund um die Uhr Betreuung garantiert werden, während bei der Betreuung von straffällig gewordenen Jugendlichen der Fokus eher auf den psychologischen Aspekt ausgerichtet ist.
Betreutes Wohnen bei den Senioren heißt auch, dass die Möglichkeit besteht, dass sie so lange wie es irgend geht, in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung von Pflegediensten und Zivildienstleistenden betreut werden.
Das Ziel des betreuten Wohnens ist es, die Personen so weit zu fördern, dass sie in absehbarer Zeit ihr Leben wieder ohne Hilfe in den Griff bekommen und bei Senioren in erster Linie, ihnen den Heimaufenthalt so lange, wie möglich zu ersparen.

Das betreute Wohnen für Senioren findet in unserer Gesellschaft immer mehr Zuspruch. Bedeutet es doch, nicht abgeschoben sein in ein Altenheim, sondern nur die Hilfe zu beanspruchen, die wirklich gebraucht wird.
Das betreute Wohnen ist im Kostenvergleich mit der Heimunterbringung wesentlich preiswerter, es sind nur die Dienstleistungen zu bezahlen, die in Anspruch genommen werden. Die Bewohner sind Statistiken zufolge meist älter als 75 Jahre und zu ¬80% Frauen. Bevor ein Vertrag über betreutes Wohnen abgeschlossen wird, sollte die jeweilige Wohnanlage besichtigt werden, oft können vom Bewohner private Möbel eingebracht werden.

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