Beschwerden in den Wechseljahren

Bei etwa zwei Drittel aller Frauen treten in den Wechseljahren Beschwerden auf. Die häufigste Ursache sind Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Die Hautgefäße weiten sich plötzlich und die Frau spürt einen extremen Wärmeschub der meist von Gesicht, Brust und Nacken ausgeht und sich dann über den gesamten Körper verteilt. Dieser Wärmeschub kann auch starkes Schwitzen auslösen.

Etwa ein Drittel der Frauen leiden in den Wechseljahren unter trockenen Schleimhäuten. Durch die Hormonumstellung verlieren die Schleimhäute an Feuchtigkeit. Eine trockene Scheide kann bei den Betroffenen Juckreiz, häufige Infektionen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auslösen. Des weiteren können aber auch die Schleimhäute der Harnröhre und Harnblase betroffen sein, was sie als Brennen beim Wasserlassen bemerkbar macht.

Auch in der Sexualität ändert sich manches in den Wechseljahren. Klagen manche Frauen über Unlust, so berichten einige von einer Steigerung der sexuellen Interesse.

Psychische Beschwerden treten häufig während der Wechseljahre in Form von Gereiztheit, Depressionen oder Müdigkeit auf. Diese Probleme sind aber in der Regel schwach ausgeprägt und verlieren sich nach dem Klimakterium wieder.

Die Ansicht, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen während den Wechseljahren zunehmen teilen die Mediziner nicht. Als Grund für diese Beschwerden wird eher die ungesunde Lebensweise und das höhere Alter benannt.

www.wechsel-jahre.info

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