Die Angst vor dem Zahnarzt
Von daher werden Vorsorgeuntersuchungen von den Krankenkassen empfohlen, zudem werden manche Leistungen von der Krankenkasse nur gewährt (zumeist in Form einer Bonus-Rechnung), wenn man zu den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen in der Zahnarztpraxis vorstellig war. Auch Kindern wird ein regelmäßiger Besuch beim Zahnarzt empfohlen. Zudem kommt, dass die Vorsorgeuntersuchungen kostenlos für den Patienten sind, da die Krankenkassen sämtliche Vorsorgeuntersuchungen, sofern sie nicht überhand nehmen, übernehmen. Bei Kindern werden sogar komplette Behandlungen kostenmäßig aufgrund der Zuzahlungsbefreiung der Kinder übernommen.
Von daher ist es umso merkwürdiger, dass manche Menschen einfach nicht zum Zahnarzt gehen bzw. ihre Kinder nicht dorthin begleiten. Dabei könnten so manch schmerzbesetzen Nächte durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen vermieden werden. Gerade Kindern gönnt man Zahnschmerzen nicht, da diese recht fies ausfallen können.
Wenn Menschen eine so ungezähmte Angst vor dem Zahnarzt haben, spricht man in Fachkreisen von einer Zahnarztphobie. Dieser Zahnarztphobie kann man in der Regel und je nach dem, wie weit diese ausgeprägt ist, nicht alleine entgegenwirken. Hierzu wäre professionelle Hilfe nötig, bevor man am Ende sämtliche Zähne verliert und mit 35 Jahren die Dritten braucht. Man sollte also im Ernstfall eine psychologische Therapie anstreben, bevor man auch die Kinder mit dieser Phobie „ansteckt“.
Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite: