Reinigen mit Trockeneis
Da Trockeneis ca -79 Grad Celsius kalt ist, kommt es beim Aufprall auf den Schmutz zu einem sogenannten Thermoschock. Dieser Thermoschock sorgt dafür, dass sich der Schmutz zusammenzieht und somit von der zu reinigenden Oberfläche ablöst. Die behandelte Materialoberfläche wird im Gegensatz zu anderen Strahlverfahren nicht in ihrer Struktur verändert. Da die Trockeneispellets an der Umgebungsluft sublimieren, ist nach der Reinigung nur der Schmutz zu entfernen. Das ungiftige CO2 löst sich buchstäblich in Luft auf, und vermischt sich nicht mit dem Schmutz, wie dies von anderen Strahlverfahren bekannt ist.
Die Reinigung mit Trockeneis bietet sich in nahezu allen Industriesektoren an. Ob in der Lebensmittelindustrie, chemischen Industrie, Druckereien, Automobilzulieferindustrie oder bei der Anlagen- und Gebäudereinigung, mit Trockeneis kann man Reinigungen durchführen, welche mit konventionellen Methoden nur höchst kostenintensiv zu realisieren sind. Da Trockeneisstrahlen zu geringen oder keinen (je nach Anwendung) Stillstandzeiten führt ist es die erste Wahl, wenn möglichst kostengünstig, sauber und effektiv industrielle Anlagen zu reinigen sind. Neben industriellen Anwendungen besteht zudem die Möglichkeit der Fassadenreinigung bei nahezu allen Gebäudetypen, Entfernung von Unterbodenschutz bei Kraftfahrzeugen (besonders Oldtimern), Entfernung von Graffiti oder Kaugummiresten in Innenstädten.
- nicht abrasiv
- rückstandsfrei
- unproblematisch bei Lebensmitteln
- kurzschlusssicher
- zeitsparend
- Öle, Fette und Klebstoffe lassen sich problemlos beseitigen
Der Unterschied zwischen Trockeneisstrahlen und Schneestrahlen ist eigentlich nur, dass die Pellets beim Schneestrahlen nicht so hoch verdichtet sind wie dies beim Trockeneisstrahlen der Fall ist.
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