Was macht eigentlich ein Bildredakteur?

Viele Bilder bleiben in den Köpfen der Menschen für alle Zeit in Erinnerung. Besonders markante Fotos sind zum Beispiel das Attentat auf John F. Kennedy oder die Bilder des 11. September mit dem brennenden World Trade Center. Solche Bilder prägen sich in das Gedächtnis der Menschen ein und werden nie vergessen.
Damit es überhaupt zu solchen Bildern kommt, wird der Bildredakteur gebraucht. Er sortiert aus einer Flut von Fotos die geeigneten Motive heraus, die dann letztendlich veröffentlicht werden.
Es gibt keine Ausbildung zum Bildredakteur. Der Einstieg erfolgt über ein Volontariat in einer Textagentur. Der Bildredakteur muss „ein gutes Auge“ haben um die Qualität eines Fotos erkennen zu können. Denn jedes Bild sagt mehr aus, als ein noch so gut geschriebener Text.
Die passenden Bilder erhält der Bildredakteur entweder direkt vom Fotografen oder über das Internet. Jede Menge Datenbanken und Bildagenturen bieten Fotos im Internet an. Heutzutage werden kaum noch Bilder auf dem Postweg verschickt.
Jobs als freie Mitarbeiter findet der Bildredakteur bei Zeitschriften und Illustrierten, die für ihre Hochglanzmagazine mehr Wert auf Bilder als auf Text legen. Aber auch in den Nachrichtenredaktionen vom Fernsehen sind Bildredakteure zu finden.
Der Bildredakteur erhält für seine Arbeit ein Honorar. Die Höhe richtet sich nach Art und Umfang des Auftrages und kann deshalb stark variieren.
Bei der Produktion von Bildbänden sind die freien Bildredakteure besonders gefordert, aber auch die Schlussredaktion, die dann die Bildunterschriften kurz und treffend erstellen müssen. Übrigens ein Bildband ist ein Buch, das überwiegend großformatiger Bilder z. B. Kunst, Landschaften enthält. Ein Bilderbuch hingegen ist in der Regel für Kinder zwischen 2 und 7 Jahren geeignet.

Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite:

nach oben |

Ranking-Hits