In welchen Fällen ist eine Datenwiederherstellung sinnvoll?
Nun ist es aber auch oftmals so, dass man sich ganz unverhofft einen Virus auf den Rechner bekommt, über das Internet. Wenn man Pech hat, „frisst“ der Virus sich direkt durch die Festplatte und zerstört alles, was da mal drauf war.
Klar, denkt man, kein Problem, hier muss man einfach eine Datenrettung starten. Das ist auch richtig, die Datenwiederherstellung ist möglich und wird von entsprechenden Datenrettern durchgeführt. Aber was ist eine Datenwiederherstellung, setzen sich die Datenretter stundenlang an den Rechner und rekonstruieren die Daten, die wir durch den Virus verloren haben? Ja, so ungefähr. Datenretter arbeiten in der Regel mit Hochqualitätsprodukten, das heißt, nur die beste Datenrettungssoftware, haben entsprechende Labore und vieles mehr.
Aber nicht immer können sämtliche Daten wieder hergestellt werden. Manchmal ist es so, dass ganz bestimmte Daten nicht wiederhergestellt werden können. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn wir nach der Erkenntnis (oder vielleicht auch unbewusst davor) noch irgendwelche Vorgänge am Rechner durchgeführt haben, wie beispielsweise das Speichern weiterer Dateien oder den Versuch, die Daten selbst zu retten.
Da die scheinbar verloren gegangenen Dateien aber bei einem Datenverlust nicht gänzlich weg sind, sondern eher sozusagen unsichtbar irgendwo vorhanden sind (dies stellen Datenretter ja gerade wieder her), können weitere Speicherungen dazu führen, dass die „versteckten“ Daten überschrieben werden. Ist dies der Fall, dann sind die Daten wirklich weg.
Von daher rät auch jeder Datenretter dazu, den Rechner sofort vom Strom zu entfernen, um eine Datenrettung so einfach wie nur möglich zu machen.
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