Der richtige Weg durch den Winter

Mit Beginn der kalten Jahreszeit neigt sich das Gartenjahr unweigerlich dem Ende zu. Für den Hobbygärtner gibt es aber trotz allem noch genug zu tun, um den Garten und seine Pflanzen ohne größere Verluste durch den Winter zubringen. Wer einige der Tipps für den Garten beherzigt, legt bereits jetzt den Grundstein für ein erfolgreiches Gartenjahr 2008. Der Herbst hat sicher seine Spuren hinterlassen. Darum lautet die oberste Devise: Aufräumen. Alle nicht winterharten Pflanzen sollten verschnitten und frostsicher untergebracht werden. Der heimische Keller eignet sich meist hervorragend dazu. Besondere Sorgfalt verdienen die Wurzeln. Stehen sie über den Winter zu feucht, drohen schwere Wurzelschäden. Aus diesem Grund sollten die Pflanztöpfe noch einige Tage regensicher stehen, um antrocknen zu können.
Welke Stauden sollten verschnitten werden und der Boden mit Reisig bedeckt werden. Dies schützt die Wurzeln der Pflanzen vor allzu hartem Frost. An Obstbäumen sollten nur abgestorbene und wirklich störende Triebe verschnitten werden.
Der richtige Schnitt erfolgt später. Wer als Gartenbesitzer neben Blumen auch Gemüse gepflanzt hat, sollte alle unterirdischen Teile noch vor dem ersten Frost ernten. Nur wenige Gemüsesorten können noch nach Eintreten von Frost geerntet werden. Größeren Sträuchern und Stauden sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ihnen droht neben Forst und Eis auch Schneebruch. Um dies zu vermeiden, sollten die Pflanzen besonders geschützt werden. Dazu eignet sich ein Bretterverschlag oder einfach das Zusammenbinden der Zweige. Damit steigt die Stabilität deutlich an und die Pflanze wird robuster.

Zu guter Letzt sollten alle Werkzeuge, die in der kalten Jahreszeit keine Verwendung mehr finden, einem Rundumcheck unterzogen werden. Beschädigungen werden ausgebessert und die Gerätschaften, vor der Witterung geschützt, eingelagert.

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