Controller, ein Job für Organisationstalente
Anglizismen sind in einer sich stetig internationalisierenden Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Ein geläufiger Begriff der hiesigen Arbeitswelt, der sehr leicht zu übersetzen ist, ist die Berufszeichnung „Controller“. Frei und einfach übersetzt bedeutet der Begriff im Deutschen so viel wie: Steuergerät, Regler, Kontrolleur, Kostenprüfer, aber auch Überwacher. Gerade die letzte Interpretation der Bezeichnung Controller löst bei vielen Menschen eher negative Assoziationen aus. Wer möchte schon etwas mit einem Überwacher, einem Spitzel und potentiellen Verräter zu tun haben? Ein Grund, warum Controller bei ihren Mitarbeitern nicht selten mit Argwohn beäugt werden.
Dabei ist die Position des Controllers von großer Bedeutung für den Gesamterfolg eines Unternehmens. Im Wesentlichen geht es darum, ineffiziente Arbeitsabläufe zu optimieren. Verschwendung, ganz gleich ob monetärer, zeitlicher oder technischer Natur soll sinnvoll entgegengewirkt werden. In der Regel arbeitet ein Controller als Schnittstelle zwischen Belegschaft und Führungsebene, um organisatorische Steuerungsabläufe so zu strukturieren, dass nach Möglichkeit keine Ressourcen vergeudet werden.
Aber auch ein festangestellter Controller hat einige Vorteile, die er für sich nutzen kann. So kann er zum Beispiel die intensiveren persönlichen Erfahrungswerte dazu nutzen, den richtigen Ton bei der Umsetzung von Maßnahmen zu treffen und so die Transaktionskosten minimieren, die bei einer gering ausgeprägten Vertrauensbasis meist höher sind.
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