Die
Salza zählt zu den schönsten raftbaren Wildbächen der Alpen. Das besondere an dem Fluss ist, das die Salza auf einer länge von über 60 Kilometer als Wildbach befahrbar ist. Besonders ist auch, das der Fluß keine Uferverbauungen aufweist, die Landschaft völlig naturbelassen ist und das Wasser annähernd Trinkwasserqualität aufweist. Die Salza fließt nördlich des Hochschwab Gebirges durch eine schöne Tallandschaft. Auf der 60 Kilometer langen Strecke sind immer wieder Besonderheiten in der Natur zu bewundern. So gibt es nahe der Ortschaft Wildalpen die Kläfferquellen, wo das Wasser aus einer großen Quelle durch eine biotopartige Landschaft zur Salza hinuntersprüdelt. Bei
Wildalpen wird ein Teil des zuströmenden Wassers unterirdisch gefaßt und durch eine Hochquelleitung, die zur Jahrhundertwende gebaut wurde, in die österreichische Bundeshauptstadt nach Wien geleitet. Weiter unten fährt man beim sogenannten Wasserloch vorbei. Dort kann eine einstündige Wanderung entlang herrlicher Wasserfälle zum syphonartigen Wasserloch unternommen werden. Der Höhepunkt jeder Wildwasserfahrt auf der Salza, egal ob beim
Rafting oder Kajakfahren, ist die Fahrt durch die 8 Kilometer lange Palfauer Schlucht.
Die Palfauer Schlucht besteht aus Konglomeratgestein. Konglomeratgesteine sind die Ablagerungen aus den Eiszeiten, wo sich riesige Gletscher durch das Tal zogen. Es besteht aus einer Mischung aus Kieselsteinen und verschiedenen Bindmittel wie Lehm und Kalzite. Der Fluß hat sich in dieses Gestein im Laufe der Jahrtausende tief eingeschnitten. Daraus sind weit überhängende Felsdächer entstanden, die der Schlucht einen bizarren Charakter verleihen.
Eine Raftingfahrt auf der Salza zählt mittlerweile zu einem populären Sommersport. Obwohl es sich bei der Salza um einen ernst zu nehmenden Wildbach handelt, bewegen sich die Schwierigkeit nur bis zum mittleren Schwierigkeitsgrad der sechteiligen Bewertungsskala. Somit ist der Fluss ideal für
Rafting Anfänger und auch Kinder ab Jahre geeignet – sehr gute Schwimmkenntnisse vorausgesetzt! Wer den Fluß noch etwas sportlicher erleben möchte kann die Tour mit sogenannten Mini Rafts unternehmen – dabei sitzen nur maximal 4 Personen im Boot und steuern das kleine Raft selbstständig.
Andere Beiträge von klaus hausl | 20. Dezember 2007 |
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Kategorie: Sport