Der Weihnachtsstern – ein Stück Weihnachten im Karibik Urlaub
Wer zur Winterzeit zu einem Wohlfühl-Urlaub in die Karibik startet, um dem ganzen Weihnachtsstress zu entkommen, der wird dennoch vor Ort auf ein Stück Weihnachten treffen.
Erstmal eine sehr befremdliche Vorstellung.
Doch nicht vom geschmückten, glitzernden Christbaum unter Palmen ist die Rede, sondern von einer ganz anderen, einheimischen (!) Pflanze – dem Weihnachtsstern.
Gerade jetzt, zwischen November und Februar ist die Hauptblüte-Phase der rot leuchtenden Pflanze. Was Viele nicht wissen: Nicht die Blüten sind es, die dem Weihnachtsstern seine charakteristische Farbe verleihen, sondern die so genannten Brakteen (Hochblätter). Die eigentlichen Blüten sitzen nämlich in der Mitte, sind von gelblich-grüner Farbe und ziemlich klein. Also nicht gerade ein besonders attraktiver Blickfang.
Ursprünglich entstammt der Weihnachtsstern den tropischen Laubwäldern Süd- und Mittelamerikas. Mittlerweile jedoch ist er wildblühend an mehreren Orten der Welt anzutreffen, wie zum Beispiel in Kenia, auf den Philippinen oder sogar in Australien.
Mit der Weihnachtszeit wurde die Pflanze jedoch erst im 20. Jahrhundert in Verbindung gebracht, durch das geschickte Marketing einer in Kalifornien lebenden, aus Deutschland stammenden Familie.
Noch ein kleiner Tipp für einen gelungenen Karibik Urlaub:
Im Gegensatz zu den in Deutschland erhältlichen, kultivierten Pflanzen sind die wild wachsenden Exemplare nicht ganz ungefährlich. Wie bei der Familie der so genannten Wolfsmilchgewächse üblich, enthält der milchige Saft der Weihnachtssterne Bestandteile, die beim Menschen zu Hautreizungen und Verdauungsproblemen führen können.
Auch manche Tiere (Vögel, Katzen, Hunde etc.) sind von den schädlichen Auswirkungen der Inhaltsstoffe betroffen. Im extremsten Fall muss mit Lähmungen, Herzrhythmusstörungen und Leberschädigungen gerechnet werden.
Dementsprechend gilt für Tier und Mensch: Den Weihnachtsstern nicht essen, sondern bewundern!
Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite: