Die Mitleidstour beim Flirten

Viele Verlassene und scheinbar Glücklose neigen dazu, regelmäßig in Selbstmitleid zu zerfließen, sobald es um das andere Geschlecht oder Partnerschaften im Allgemeinen geht. Sie sehen sich selbst gern als Opfer und geben daher fast ausschließlich anderen die Schuld an ihrer Situation. So begründen sie alles Erlebte mit Schicksal, Pech und unzureichendem Glück. In Wahrheit sind diese Menschen jedoch einfach nicht bereit, genügend Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen. Derartige Charaktertypen umgibt im Umgang mit anderen stets eine negative Gesamtausstrahlung, die mit meckern, nörgeln und motzen verbunden ist.

Bei der Partnersuche sind derartige Eigenschaften natürlich nicht gerade hilfreich. Kein Flirtpartner ist davon angetan, wenn der andere beim Anbändeln seine komplette Lebensgeschichte voller Selbstmitleid vorträgt und so indirekt versucht, auf die Tränendrüse zu drücken. Die Mitleidstour zu fahren, ist keine sonderlich clevere und verführerische Vorgehensweise, um den richtigen Partner fürs Leben zu finden. Sicherlich erntet man im günstigsten Fall etwas Mitleid und Verständnis. Aber was bringt es einem?

In der Regel überhaupt nichts, denn im Normalfall ist es eher unwahrscheinlich, dass der andere sich für einen bemitleidenswerten Gesprächspartner interessiert. Zuviel Kummer, Sorgen und Probleme kann niemand gebrauchen. Jeder hat bereits seine eigenen täglichen Herausforderungen zu meistern und braucht, um in eine entspannte Stimmung fürs Flirten zu kommen, etwas Erfreuliches und Fröhliches.

Wer erfolgreich mit dem anderen Geschlecht flirten möchte, der muss sich darüber im Klaren sein, dass hierzu eine positive und selbstbewusste Ausstrahlung unabdingbar ist. Ob man nun eine feste Beziehung, den netten Flirt am Abend oder einen Partner für einen Seitensprung sucht, mit Selbstmitleid rückt keines der gewünschten Ziele in greifbare Nähe. Nur wer wahrhaftig erkennt, dass man selbst etwas für sein „Glück“ tun muss und erkennt, dass andere die Mitleidstour regelrecht verabscheuen, der hat die nötigen Voraussetzungen, um beim anderen Geschlecht effektiv zu punkten.

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