Digitalphotographie – Bildbearbeitung + Verwaltung digitaler Aufnahmen

Es gibt kaum noch Personen, die, wenn sie etwas erleben, nicht auch ihre Digitalkamera im Handgepäck haben. Heutzutage sind die Möglichkeiten in diesem Rahmen auch sehr ausgedehnt. Doch wie lassen sich all die Urlaubs-, Kindheits- und Erlebniserinnerungen im passenden Rahmen präsentieren und archivieren?

Hat man erst ein paar Erlebnisse dokumentiert und die entsprechenden Bilder auf die Festplatte gebracht, so erkennt man schnell das Dilemma, das die unzähligen Bilder mit sich bringen – wie um Himmels Willen soll man all das passend sortieren und aufbereiten?

Auch Softwareentwickler haben sich mit diesen Problemen beschäftigt und mit der Zeit einige Lösungen entwickelt. In erster Linie sollte man sich einen Überblick über die Photos verschaffen, am einfachsten gelingt dies immer noch mit Bildbetrachtern. Meist liefern diese Anwendungen Funktionen mit, mittels derer sich ganze Serien von Bildern verwalten lassen. Diese Software hilft dabei folglich oftmals beim Sortieren, Erstellen von Photo-Alben und stellt Grundfunktionen zum Bearbeiten digitaler Bilder zur Verfügung.

Wer von seiner Photo-Tour misslungene Bilder mit nach Hause gebracht hat, muss selbige nicht zwangsläufig in den Papierkorb verschieben. Dafür stehen zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme zur Verfügung, die aber durch ihre Vielseitigkeit und den breiten Funktionsumfang eine gewisse Einarbeitungszeit erfordern. Doch mittels zahlreicher Schulungen und Hilfe-Seiten im Internet ist auch das keine unlösbare Aufgabe mehr.

Einen völlig neuen Ansatz, den die Digitalphotographie bietet, ist das sogenannte HDR. Dabei werden mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungseinstellungen von ein und demselben Motiv gemacht und danach von der entsprechenden Software zusammengesetzt, wobei für jeden separaten Helligkeitsbereich eines Bildes die optimal belichtete Version verwendet wird, so dass Über- und Unterbelichtung stark reduziert werden. Anschließend werden die künstlich erweiterten Kontraste mittels „Tonemapping“ an die Darstellungsmöglichkeiten moderner Bildschirme angepasst. Somit wirken mittels HDR erstellte Bilder wesentlich kontrastreicher und natürlicher.

Gerade die Kombination aus Nachbearbeitungsmöglichkeiten durch den gezielten Einsatz des heimischen Rechners und den vielfältigen Möglichkeiten im Zusammenhang mit der Digitalphotographie spielt mehr und mehr ihre Stärken aus. So lassen sich mit entsprechender Übung und Zeit die gewonnen Aufnahmen sorgfältiger aufbewahren, im richtigen Glanz präsentieren und völlig neu aufbereiten, je nach Gusto des Anwenders.

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