Unterschiedliche Arten eines Kredites

Bei den diversen Kreditangeboten der Banken werden verschiedene Kreditarten unterschieden. Die übliche Form ist ein Ratenkredit, bei diesem wird dem Kreditnehmer ein Kredit in einer bestimmten Höhe über eine festgesetzte Laufzeit zwischen 6 und meistens 84 Monaten zu einem festen Zinssatz gewährt. Der Kreditnehmer ist verpflichtet, den Ratenkredit in Höhe der im Kreditvertrag vereinbarten Raten an das Kreditinstitut zurückzuzahlen. Im Rahmen der Kreditbearbeitung wird die Bonität des Kreditnehmers vonseiten der Bank geprüft, dazu wird in Deutschland grundsätzlich die Schufa eingeholt und Arbeitnehmer müssen in der Regel eine aktuelle Verdienstabrechnung vorlegen.

Spezifische Bezeichnungen für einen Ratenkredit sind der Onlinekredit, der über das Internet beantragt wird oder der sogenannte Sofortkredit, dessen Bezeichnung dem Kreditantragsteller suggerieren soll, dass dieser Kredit besonders schnell zur Auszahlung kommt.

Sofortkredite können auch Eilkredite, Blitzkredite oder Expresskredite genannt werden. Gemeint ist damit in jedem Fall eine schnelle Abwicklung der Formalitäten.

Eine andere Form ist wiederum der Dispositionskredit, den viele Girokontoinhaber auf ihr Girokonto von ihren Banken eingeräumt bekommen. Der Dispositionskredit wird bonitätsabhängig in der Regel in der Höhe des zwei- bis dreifachen des monatlichen Nettoeinkommens gewährt. Der Kontoinhaber kann diese Kreditlinie in Anspruch nehmen, wenn sein Konto keine ausreichende Deckung aufweist. Damit verschafft er sich kurzfristig zusätzliche Liquidität, die allerdings teuer erkauft wird. Die zu zahlenden Zinsen für den aus der Kreditlinie in Anspruch genommenen Betrag liegen bei 12 Prozent und höher. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, den Dispositionskredit nur kurzfristig zu nutzen. Ist ein Ausgleich über die Gehaltseingänge nicht mehr möglich, sollte der Dispo mit einem zinsgünstigen Ratenkredit abgelöst werden.

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