Es gibt zwei Arten der Aufbereitung von
Kaffee: Es ist einmal die nasse und einmal die trockene Aufbereitung. Nass aufbereitet wird besonders die zentralamerikanischen Kaffees, die Kenia und Tanganjika, Mexikos und Columbias Kaffee. Für diese Art der Aufbereitung müssen die gepflückten Kaffeekirschen binnen von 12 Stunden in die Waschanlage geschafft werden. Der Zweck ist das bei dieser Aufbereitung reife und unreife Kaffeekirschen voneinander getrennt werden. Dazu werden die frischen Kaffeekirschen in großen Wasserspeicher durchgespült.
Durch den Wasserstrom werden die obenschwimmenden Kirschen weggespült. Das sind die unreifen Kirschen. Somit gelangen nur reife Kirschen in die Weiterverarbeitung.
Die vorsortierten Kirschen werden nun mit Hilfe einer Maschine bearbeitet es wird das Fruchtfleisch abgepresst, ohne die Kaffeebohnen zu beschädigen. Diese Kaffeebohnen kommen dann in ein Quellbecken. Durch diese Art der Gärung werden die Fruchtfleischreste und Schleim von den Bohnen entfernt. Die Bohnen müssen 24 – 48 Stunden in dem Tank liegen. Es wird sehr stark wert drauf gelegt, dass die Bohnen danach völlig frei von Fruchtfleisch und Schleim sind. Nur noch eine ganz dünne Pergamenthülle umschließt die Kaffeebohnen. Nach der Gärung werden sie auf großen Trockenbetten ausgelegt und regelmäßig gewendet.
Wenn der Wassergehalt in den Bohnen nur noch 11,5% beträgt. Es wird auch noch mal alles überprüft und eventuell sogar per Hand ausgelesen. Sehr hochwertiger Kaffee wird noch poliert. Nun gilt die Aufbereitung als abgeschlossen und der Kaffee kann abtransportiert werden. Man sagt dazu gewaschener Kaffee. Auch wird dadurch der Geschmack des Kaffees beeinflusst.
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Kategorie: Essen und Trinken