Moutainbiken in Tirol

War es einst das Land der Skifahrer und Bergsteiger, so hat sich Tirol in den letzten 10 Jahren immer mehr zum „Land der Radler“ entwickelt. Anfänglich stieß man mit dem Mountainbike noch auf die Hindernisse gesperrter Forststrassen und oft auch auf tobender Jäger, Förster und Bauern, doch mit zunehmender Zahl der Mountainbiker wurden auch die Wald- und Forstwege kontinuierlich für die Biker freigegeben.

Mittlerweile verfügt Tirol über ein dichtes Netzt an Mountainbikestrecken, welche auch bestens beschildert sind. Natürlich gibt es nach wie vor gesperrte Strecken, was großteils von den Mountainbikern auch akzeptiert wird. Auch die Hotellerie ist auf den Biker als Gast aufmerksam geworden und bietet mittlerweile in Zusammenarbeit mit Fahrradhändlern und Mountainbike-Schulen umfangreiche Urlaubsangebote . so macht das Mountainbiken Spass! Speziell im Herbst wo einstmals „nur“ Bergfreunde Tirol besuchten sind inzwischen immer mehr Radfahr-Begeisterte in den Bergen unterwegs.

Nicht einmal das eigene Rad braucht man heutzutage mitzubringen, denn man kann sich überall direkt vor Ort kostengünstig ein passendes Modell leihen. Auch die Anzahl an „Mountainbike-Hotels“, Unterkünfte die speziell auf die Bedürfnisse von Bikern ausgerichtet sind, nimmt stetig zu.

Und auch für Radwanderer, die nicht immer unbedingt die Höhen erklimmen wollen, ist das Land Tirol perfekt gerüstet. Entlang dem Inn kann man Tirols Sehenswürdigkeiten auch im Ebenen „erradeln“. Spezielle Mountainbike- und Radwanderführer sind in den meisten Gemeinden und Tourismusverbänden, sowie auch online problemlos und meist auch kostenlos zu bekommen.

Das Tiroler Mountainbike-Modell hat dies erst alles Ermöglicht. Für alle freigegebenen MTB-Strecken wurden eigens Versicherungen vom Land Tirol abgeschlossen und eine einheitliche Beschilderung der Mountainbike-Routen finanziert.

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