Es ist noch gar nicht so lange her, da hatten es fleischlos lebende Menschen enorm schwer, in einem Restaurant etwas ohne tierische Bestandteile zu bekommen. Und wenn dann endlich ein scheinbar vegetarisches Gericht gefunden war, stellte sich dann wenig später heraus, daß der Koch zumindest noch ein wenig Speck hinzugefügt hatte , “für den Geschmack”.Diese Zeiten sind vorbei, in jeder grösseren Stadt findet sich heutzutage mindestens ein rein
vegetarisches Restaurant. Wer sich nun als Fleischesser fragt, wie man Sojawürstchen denn groß kombinieren könnte, daß eine halbwegs abwechslungsreiche Speisekarte entstünde, dem sei gesagt: Ja, vegetarische Würstchen führen auch einige vegetarische oder auch rein vegane Restaurants, es gibt sogar rein vegetarische Fastfoodimbisse mit Hamburgern, Cheeseburgern und So-Wie-Chickenwings auf rein pflanzlicher Basis, ein Grossteil der vegetarischen Restaurants setzen aber mittlerweile ihren Schwerpunkt auf die gehobenere Küche. So bietet beispielsweise das Restaurant Zest in Leipzig teils rein vegane Menüs auf pflanzlicher Basis an, die es mit jedem auf Fleisch nicht verzichtenden Restaurant in punkto Geschmack und Ausgefallenheit locker aufnehmen kann.
Sehr gespannt darf man sein, wann ein Trend aus Japan nach Europa herüberschwappt: Obstrestaurants.
Die japanischen Köche entwickeln dort Menüs rein auf der Basis von Ananas, Litschi und Apfel.
Die Szenegänger in Tokio sind begeistert von diesen neuartigen Restaurants und nutzen sie immer häufiger
als Sushibar-Alternative.
Bis zum Einbruch dieses japanischen Trends in europäische Gefilde darf man sich über die immer stärker wachsende Anzahl
vegetarischer Restaurants in Deutschland, Österreich und der Schweiz freuen, die Ihnen trotz wachsendem Anspruch in bezug auf Qualität und Kreativität gerne auf Wunsch immer noch ein Sojawürstchen in die Pfanne hauen.
Andere Beiträge von oliverkrumes@gmx.de | 08. Februar 2008 |
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Kategorie: Essen und Trinken