Bohren in Stein und Beton
Für Bohrlöcher in Porenbeton und Poroton verwendet man am Besten einen „normalen“ Steinbohrer, verzichtet beim Bohren aber auf den Einsatz der Schlagfunktion seitens der Bohrmaschine. Je härter das Material, desto eher kommt dann das Schlagwerk einer Maschine zum Tragen. Bei großen Durchmessern in Beton wird am Besten ein Bohrhammer mit großer Schlagenergie (Joule) und großer Schlaghäufigkeit eingesetzt. Die Bohrerschaftaufnahme ist dann SDS-Plus oder SDS-Max, wegen höherer Übertragbarkeit an Kraft bzw. Drehmoment.
Als weiteres wichtiges Werkzeug ist hier noch die sog. Schlagbohrkrone zu nennen, mit Ihr werden Löcher für z.B. Schalter- und Abzweigdosen in Stein und Beton gefräßt. Je nach benötigtem Durchmesser und zu fräsendem Material sollten hierfür eingesetzte Maschinen schon über eine sehr hohe Leistung (Abgabeleistung in Watt) und zur Sicherheit von Maschine und Anwender auch über eine Sicherheitskupplung (Aufnahme von abrupt auftretenden Schlägen bei Verkantung des Werkzeuges) verfügen. Vorteilhaft ist auch die Möglichkeit der Maschine „rückwärts“ zu drehen, was beim Steckenbleiben von Werkzeugen und Bohrern die Möglichkeit eröffnet das Werkzeug zu “befreien“.
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