Westernsattel
Um das Gewicht des Reiters optimal auf dem Rücken des Pferdes zu verteilen, hat der Sattel eine große Auflagefläche und eine angenehme Sitzform.
Im Gegensatz zu einem Dressursattel, der eher eine kleinere Auflagefläche aufweist. Auch ist der Dressursattel für einen längeren Ausritt eher ungeeignet.
Durch die große Auflagefläche bietet der Sattel dem Rücken eines Pferdes einen adäquaten Schutz, und durch die optimale Gewichtsverteilung des Reiters, ist er auch besonders für längere Ausritte geeignet.
Ein Nachteil für fast jeden Reiter, ist wohl das hohe Eigengewicht vom Westernsattel. Dieses kann schon mal bis zu zehn Kilo aufweisen und ist aus diesem Grunde schwer auf das Pferd zu hieven. Das Gewicht hängt mit der eigentlichen Beschaffenheit des Round Skirt zusammen. Er besteht aus einem Holzbaum der mit Rohhaut überzogen ist und aus einem Lederaufbau. Selbstverständlich werden auch Sattel mit leichterem Werkstoffen hergestellt, der Qualität jedoch tut das keinen Abbruch. Der Unterschied fällt in den Anschaffungskosten auf. Die günstigere Variante des Round Skirt besteht aus Kunststoffbäumen, die Aufbauten sind auch aus Kunststoff oder Leder. Jedoch kann man unabhängig von der Herstellung sagen, dass dieser Sattel so konzipiert wurde, dass dieser ein leben lang einsetzbar ist. Vorraussetzung hierfür ist jedoch der richtige Umgang und die richtige Pflege mit dem Sattel.
Der Westernsattel zeichnet sich durch seine stabile Verarbeitung und Herstellung bei der Gurtung, Bügelleder sowie Bügel, der Sitzfläche und Rückenlehne aus. Dadurch wird die hohe Qualität gewährleistet. Einem sicheren Halt, sollen die schweren und breiten Bügel dienen. Was früher das Horn als Festpunkt des Lassos diente, fungiert in der heutigen Zeit eher als Haltegriff insbesondere für Anfänger. Das Horn gehört traditionelle zu einem echten Round Skirt dazu.
Beim Kauf oder Erwerb eines Round Skirt sollte vorher eine objektive Beratung erfolgen. Zudem sollte man beachten zu welchem Zweck beziehungsweise Gebrauch ein Westernsattel benötigt wird. Es wird in fünf Westernsattelmodelle unterschieden.
- Beim Cutting kommt der Cutter zum Einsatz, hier wird z.B. ein Kalb von seiner Herde getrennt – ohne andere Hilfsmittel
- Für das Reining kommt der Reiner zum Einsatz, hier spricht man von der Dressur beim Westernreiten
- Für sportliche Wettkämpfe wird ein Show benutzt
- Soll ein Rind oder ähnlichen mit einem Lasso eingefangen werden kommt ein Roper zum Einsatz
- Für das bekannte Barrel Race wird ein Barrel Racers eingesetzt.
Auch sollte beim Kauf von einem Westernsattel die Größe stimmen, hauptsächlich kann man einen Sattel in drei Größen erhalten, Semi Quarter, Quarter und Full Quarter. Diese Größen richten sich Hauptsächlich nach den Pferden.
Dean Verkühlen
info ( ät) webtechnik.net
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