Lasik
Man behandelt also mit dem Ziel die zentrale Netzhaut so zu optimieren, dass eine Normalsichtigkeit erreicht wird, um fortan auf eine Brille oder Kontaktlinsen zu verzichten.
Als bewährte LASIK Methode wird sie in über 80% der Fälle zur Behebung verschiedener Fehlsichtigkeiten angewandt wie z.B. die Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Stabsichtigkeit, Alterssichtigkeit, gemischten Astigmatismus, irreguläre Hornhautnarben, Aberrationen höherer Ordnung, Dezentrierungen und Zonenerweiterung.
Man unterscheidet folgende Methoden:
LASIK: ein Flap wird geschnitten,
LASEK: die oberste Deckschicht der Hornhaut (Epithel) wird mit einer alkoholischen Lösung gelöst und zur Seite geschoben, anschließend wird es verworfen,
EPI-LASIK: Weiterentwicklung der LASEK, jedoch wird die Deckschicht mit einem speziellen Keratom getrennt,
PRK: wird das Hornhautepithel vor dem Lasern mit einem chirurgischem Messer entfernt. Der Laser trägt das Hornhautgewebe direkt an der Oberfläche ab,
THIN-FLAP: Neueste Methode! wird ein Schnitt von 70 — 100 Mikron durchgeführt, Vorteil: Epithel bleibt erhalten und wächst wieder an
Der operative Eingriff ist relativ kurz und dauert nur wenige Minuten und ist durch lokal betäubende Augentropfen schmerzfrei.
Der Patient verspürte für ca. 4 Stunden ein leichtes Tränen und brennen der operierten Augen, kann
in der Regel aber schon nach ca. 1 Std. die Klinik wieder verlassen.
Schon nach kurzer Zeit (in der Regel nach ein paar Stunden) erreicht der Patient wieder ein gutes Sehvermögen und kann meisten am nächsten Tag wieder in den normales Alltag zurückkehren.
Durch die ständige Weiterentwicklung der Operationstechniken und der Lasergeräte steigt die Erfolgsquote dieser Behandlungsmethoden kontinuierlich an. Auch Risiken werden stetig reduziert, wobei diese individuell mit einem kompetenten refraktiven Chirurgen besprochen werden sollten.
Um Probleme nach einer Lasikoperation zu vermeiden, sollte man im Vorfeld angeben, ob schwerwiegende Erkrankungen bestehen (z.B. Diabetes, Glaukom, Hypertonus, Rheuma etc.)
Nach der Operation sollten der Patient für ca. 1 Woche das Augenreiben vermeiden, Augentropfen so wie verschriebene Medikamente nehmen, die geplanten Nachsorgeuntersuchungen wahrnehmen und bei einer plötzlichen Sehverschlechterung (welche nur in sehr seltenen Fällen auftritt) den Augenarzt unverzüglich aufsuchen.
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