Mietwagen auf La Gomera

Auf La Gomera einen Mietwagen zu nutzen, ist eine schöne Sache. Man kann das Fahrzeug in den touristischen Zentren San Sebastian, Playa Santiago oder im Valle Gran Rey anmieten. Wer dabei auf Nummer sicher gehen will, lässt sich einen Wagen im Internet reservieren. Besonders in den Oster- und Weihnachtsferien sollte man dies auch frühzeitig tun.

Per Mail erhält man dann eine Reservierungsbestätigung von Gomera Mietwagen, um sicher sein zu können, dass auch alles wunschgemäß gebucht ist. Die Preise beginnen bei unter 24 Euro pro Tag, wobei es fast immer günstiger kommt, zumindest für ein paar Tage oder besser noch eine ganze Woche den Wagen zu mieten. Im Preis inbegriffen sind die Bereitstellung des Wagens am Fährhafen oder am Hotel, eine Vollkasko-Versicherung, die unbegrenzte Kilometerzahl und teilweise auch noch eine Insassen- Zivilhaftpflichtversicherung. Kindersitze können auf Wunsch eingebaut werden. Bei Problemen kann man auf eine Hotline zurückgreifen, die deutsch besetzt ist, zusätzlich auch auf englisch und spanisch.

Bei der Übernahme des Wagens sollte man auf jeden Fall nach Dellen und Kratzern gucken, um Missverständnissen bei der Rückgabe vorzubeugen. Auch das Reserverad sollte kontrolliert werden und gegebenenfalls an einer Tankstelle auf den korrekten Druck gebracht werden. Der Tank der Mietwagen ist in der Regel nur zu einem Viertel voll, weshalb es angebracht ist, ihn vor größeren Ausflügen entsprechend zu füllen. Und auch bei Abgabe des Autos sollte dann wieder dieselbe Menge dazu getankt werden. In fast allen größeren Ortschaften finden sich Tankstellen, die meistens bis 20 Uhr geöffnet haben (nicht an Feier- und Sonntagen!). Anders als in Deutschland ist es auf La Gomera durchaus möglich, nicht selbst zu tanken, sondern im Wagen sitzen zu bleiben und dem Tankwart die Schlüssel durchs Fenster zu reichen. Wundern wird sich so mancher über die Spritpreise, die erheblich unter denen in Deutschland liegen.

Vor der ersten großen Fahrt sollte man sich mit dem Mietwagen vertraut machen. Das Autofahren auf Gomera ist wegen der vielen Serpentinen und teilweise sehr engen und unübersichtlichen Kurven recht anstrengend. Auch die Lichtverhältnisse, gleißender Sonnenschein wechselt in schattige Abschnitte, tut ein Übriges, den Fahrer zu fordern. Beim Überholen ist es passend, durch Hupen darauf hinzuweisen, nachts kann dazu noch ein kurzes Aufblenden der Scheinwerfer genutzt werden.

In geschlossenen Ortschaften herrscht ein Tempolimit von 50km/h, auf den Landstraßen darf bis zu 90km/h gefahren werden. Allerdings sollte man immer Vorsicht walten lassen, gerade auch bei unbekannten Strecken, denn die Unfallquote auf den Kanarischen Inseln ist sehr hoch. Und schließlich ist man ja im Urlaub und da sollte Zeit doch wohl keine Rolle spielen.

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