Ray Ban Sonnenbrillen

Ray Ban kommt aus dem Englischen und bedeutet frei übersetzt soviel wie Strahlenschutz. Gegründet in den dreißiger Jahren, wurde die Marke durch die Produktion der sogenannten Pilotenbrille populär. In den 50er Jahren folgte das nächste Erfolgsmodell, die Wayfarer. Noch heute gilt das Tragen der breitrandigen Brillen als modisch.
Populäre Träger wie der französische Präsident Nicolas Sarkozy (Pilotenbrille) oder die Rolle als Accessoir in bekannten Hollywoodstreifen wie Miami Vice oder in Blues Brothers, helfen der amerikanischen Marke auf dem Weltmarkt Fuß zu fassen.
Ende der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts kaufte die italienische Unternehmergruppe Luxottica den Brillenhersteller Ray Ban.
Die Marke Ray Ban genießt bei Verbrauchern ein sehr hohes Ansehen und wird oftmals mit Sonnenbrillenhersteller Nummer eins oder vergleichbarem tituliert. Für die Kunden ist Ray Ban nicht nur eine einfache Sonnenbrille, sie verkörpert einen eigenen Lebensstil.
Die Hersteller selbst erkennen den guten Ruf und nutzen diesen zum Beispiel auf Ihrer Website. Dort haben Kunden die Möglichkeit, sich selbst auf einem Selbstporträt mit Ray Ban Sonnenbrille in der Never Hide Community zu verewigen. Diese indirekte Werbung beweist, als wie stil- und wertvoll die Brillen angesehen werden. Es ist nicht nötig, für dieses Produkt zu werben, der Kunde übernimmt das.
Zum Erfolgsmodell des “Aviator”. Dieses, unter anderem von Fliegerpiloten im 2. Weltkrieg genutzte Ray Ban Modell, erschien gleich im Gründungsjahr. Das goldene Gestell und vor Allem die grünen Gläser waren für die Piloten des 2. Weltkriegs sehr hilfreich. Die Popularität der Designermarke stieg signifikant durch gezielte Werbung in sehr bekannten Kinofilmen. Ob von Will Smith in Men in Black, oder von Dan Aykroyd und John Belushi in Blues Brothers getragen, diese Marketingmaßnahme war sehr erfolgreich und erlaubte es Ray Ban, sich zum heutigen, bei mehr und weniger bekannten Persönlichkeiten, äußerst beliebten Gesichtsschmuck zu entwickeln.

Dem Ruf der maskulinen Brille versucht Ray Ban in den letzten Jahren verstärkt entgegenzuwirken. Der Brillenhersteller bietet seit einigen Jahren eine erweiterte Produktpalette auf dem Gebiet femininer Sonnenbrillen und auch eine umfangreiche Kollektion an Kinderbrillen an.

Im Jahr 2007, dem 70. Jubiläum des Designerbrillenherstellers wird die Raritätsstrategie erfolgreich angewandt. Ray Ban legt eine limitierte Edition auf. Diese Reihe umfasst 25000 Brillen, jeweils mit eigener Seriennummer. In dieser Serie wurden die Erfolgsmodelle Aviator und Outdoorsman gewählt und zu jeweils gleicher Stückzahl verkauft.

Als Repräsentationsplattform wählt der Hersteller nicht etwa mehr oder weniger gewöhnliche Orte wie das TV, er geht gezielt auf die Fortsetzung der Ray Ban als Brille für Stilikonen, Stars und Sternchen. So tragen zum Beispiel erfolgreiche Formel 1 Piloten wie Rubens Baricchello oder Jenson Button diese Modelle. Auch das Honda Formel 1 Team wird vom amerikanischen Brillenhersteller unterstützt, der mit dieser Marketingtechnik eine ganz bestimmte Zielgruppe anspricht: er zielt in die Welt des Glanzes, der Popularität.

Mittlerweile wurde eine breite Produktpalette entwickelt. Dem Kunden wird es ermöglicht die Farbe des Brillengestells oder die Art und Farbe der verwendeten Gläser selbst zu bestimmen.

Auf der offiziellen Website stellt der Unternehmer seine gesamte Kollektion vor. Sowohl die aktuelle, als auch sehr viele Modelle der Kollektionen der Anfangszeit sind auf diese Weise erhältlich. Neben reinen Sonnenbrillen werden auch Modelle zum Ausgleich von Sehschwächen oder Brillen für Kinder angeboten.
In hochklassig wirkenden Werbefilmen stellt Ray Ban die Wirkung seiner Marke auf den Kunden sicher. Der Hersteller ist auf jeden Fall mit die Nummer Eins unter den Brillenherstellern und will dies auch unmissverständlich bleiben. In der Ray Ban Never Hide Community präsentieren stolze Designerbrillenträger ihre individuellen fotos.
Als außergewöhnliches Feature stellt der Hersteller seinen Kunden auf der Website ein download-Programm zur Verfügung, welches es dem Verkäufer ermöglicht, sich selbst, mithilfe einer Webcam auf den Bildschirm zu projezieren um den direkten Vergleich zwischen seinem Gesicht ohne Brille und mit imaginärer, sehr zeitnah auf das gefilmte Gesicht geschnittenen Designermodell zu haben.

Alles in Allem handelte es sich bei dem berühmten und beliebten Hersteller nicht immer nur um reinen kommerziellen Nutzen. In der Gründungszeit hatte das Unternehmen enge Verbindungen zur US Army, die wie gesagt Modelle der Aviator Reihe gezielt in Kriegseinsätzen einsetzte. Somit gingen die Hersteller nicht immer nur nach dem Design der Brillen, sondern arbeiteten anfangs sehr gezielt auf den Nutzwert der Modelle.

Die Firmenphilosophie entwickelte sich erst im Laufe der Zeit und setzte auf die Strategie der Designermode, mit wenigen, sehr kostenintensiven, aber auch sehr erfolgreichen Werbemethoden und einigen Weltbekannten Sponsoringpartnern wurde dieses Ziel mehr als erreicht.

Sogar auf Versteigerungsportalen im weltweiten Netz scheint sich Ray Ban von anderen Herstellern von ganz alleine abzuheben. Es kristallisieren sich verschiedene Interessenportale, wie es scheint, zum einen um die Designermarke Ray Ban, und zum anderen um pauschal alle anderen Anbieter. Die Firmenstrategie ist bis jetzt geglückt, die Marke hebt sich von der großen Masse ab und die Käufer sind bereit viel Geld auf den Tisch zu legen. Vollendet wird das Werk des Designerbrillenproduzenten mit dem großen Namen erst sein, wenn der allseits bekannte Sonnenschutz für die Augen nicht mehr mit dem praktischen Begriff Sonnenbrille betitelt wird, sondern durch den Markennamen Ray Ban ersetzt wird.

Thorsten Köppl
info@virtual-selling.de

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