Das Usenet – Filesharing Alternative der Zukunft?

In den letzten Jahren wird vermehrt „Jagd“ auf Filesharingbenutzer gemacht, die sich illegal in Tauschbörsen wie Emule, Bittorrent und anderen Diensten Musik, Spiele und Filme downloaden.
Durch das gleichzeitige Hochladen und „Anbieten“ beim Download der Dateien ist hier eine perfekte Angriffsfläche für Fahnder und andere gegeben, die jeden User anhand seiner IP-Adresse identifizieren können. In Filesharingnetzwerken ist die IP des Users – egal ob er etwas herunterläd oder gerade etwas „shared“ also hochläd immer für Dritte sichtbar.
Dieses Sicherheitsloch wird im Usenet geschlossen – doch ist das Usenet wirklich die ultimative Alternative zum traditionellen Filesharing? Deutsche Anbieter wie Usenext, Firstload oder Prepaid-Usenet werben damit diese perfekte Lösung als Service nun anbieten zu können.

Unterschiede zwischen Filesharing und das Usenet
Das Usenet ist ganz anders aufgebaut wie Filesharingportale – hier wird nicht „peer-to-peer“ – also von einem User zum anderen getauscht, sondern von Highspeedservern aus rießigen Rechenzentren heruntergeladen.
Daraus ergibt sich der erste Vorteil gegenüber dem Peer-to-Peer System – die Downloads starten ab der ersten Sekunde mit der vollen Auslastung der Internetverbindung, auch User mit einem Downstream von bis zu 32mbit werden damit ohne Probleme versorgt.
Dieser Vorteil gegenüber den traditionellen Diensten, die oft extrem langsam sind, ist jedoch auch ein Nachteil: Diese hochmodernen Server müssen gewartet werden, der verbrauchte Datenverkehr (Traffic) muss bezahlt werden – deswegen muss für die Nutzung des Usenets auch ein Endgeld bezahlt werden. Warum sich dies trotzdem zu investieren lohnt wird später noch erläutert.
Ein weiterer (extrem wichtiger) Vorteil des Usenets ist der Sicherheitsaspekt. Viele User von Tauschbörsen wurden beim Download- und Upload ertappt und anhand ihrer IP identifiziert.
Wie bereits angesprochen gibt es dieses Sicherheitsloch im Usenet nicht – hier wird Dritten kein Einblick in die Handlungen des Users gewährt. So sieht keiner was der User herunterläd oder wer was ins Usenet hochgeladen hat – die Provider registrieren nur, wann der User sich eingeloggt und wieder ausgeloggt hat und wieviel Volumen er dabei verbraucht hat um später eine Abrechnung zu ermöglichen. Was der User im Usenet tut, bleibt sein Geheimnis.
Zudem kann bei manchen Usenet Anbietern auch zusätzlich noch eine SSL Verschlüsselung aktiviert werden um die Verbindung ins Usenet nochmals abzusichern.

Das Usenet als Filesharing Alternative wird auf lange Sicht sicherlich immer mehr an Beliebtheit gewinnen – aufgrund der Kosten die aber bei der Nutzung anfallen, wird es wohl weiterhin reges Treiben in den traditionellen Tauschbörsen geben – aller Gefahren zum Trotz.

Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite:

nach oben |

Ranking-Hits