Der Laborbefund aus dem medizinischen Labor
Es ist allerdings nicht immer so einfach, die Laborwerte auf dem Laborbefund zu entschlüsseln. Schließlich bedient man sich im Labor bestimmter Fachbegriffe, die für den Laien nicht immer sofort verständlich sind. So gibt es viele Abkürzungen und Zahlen auf dem Laborbefund und der Patient weiß oft nicht, welche Werte als normal gelten und wie sich eventuelle Abweichungen auf seine Gesundheit auswirken können.
Werden im Labor für den Laborbefund Blutproben entnommen, so können mit wenigen Tropfen zahlreiche Tests und Analysen durchgeführt werden. Es kann ein Blutbild erstellt werden, das den zellulären Anteil des Blutes bestimmt. Die Werte von Bluteiweiß und Blutfette können eruiert werden, Werte im Zusammenhang mit der Blutgerinnung festgestellt und die Blutzuckerwert analysiert werden. Ein weiterer Punkt, der berücksichtigt wird, sind die Blutgaswerte. Von großer Bedeutung für die Gesundheit des Menschen kann auch der Laborbefund im Zusammenhang mit den menschlichen Organen sein. So können im Labor die Werte für Herz, Schilddrüse, Niere, Bauchspeicheldrüse und Leber festgestellt werden. Hier spielen Begriffe wie Gamma-GT, TSH und Kreatinin in Zusammenhang mit den entsprechenden Werten eine große Rolle.
Beim im Labor erstellten Laborbefund, der Aufschluss über den Stoffwechsel und das Immunsystem des Patienten geben soll, geht es darum, festzuhalten, über welche Abwehrmechanismen der Körper verfügt und wie es um die Werte im Zusammenhang mit Vitaminen, Enzymen und Hormonen bestellt ist, was für ein Funktionieren des menschlichen Stoffwechsels wichtig ist. Gesucht wird hier auch häufig nach den so genannten Krebsmarkern, das sind Stoffe, die sich beim Entstehen und in weiterer Folge beim Wachstum von bösartigen Tumoren bilden. Dies sind meistens Eiweiß, es gibt allerdings auch Enzyme und Hormone, die Krebsmarker sein können.
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