Die Geschichte und Entwicklung von Onlinevideotheken
Die Idee des Online-DVD-Verleihs erfreute sich in den USA bereits innerhalb kürzester Zeit sehr großer Beliebtheit. Die Kunden sparten sich weite und unangenehme Fahrtwege zu den Videotheken und konnten ihre Wunschfilme von diesem Zeitpunkt an kostengünstig, bequem und unkompliziert über das Internet ausleihen.
Einige Zeit später – Im Jahre 2002 – gründete man auch in Deutschland die erste Onlinevideothek, die sich auf den reinen Video- und DVD-Verleih per Internet spezialisierte. Das neuartige Verleihkonzept wurde von den deutschen Kunden ebenfalls binnen kurzer Zeit sehr positiv angenommen. Seit diesem Zeitpunkt begann quasi die Ära der Onlinevideotheken in Deutschland. Dutzende kleine Online-Verleihdienste schossen innerhalb kürzester Zeit wie Pilze aus dem Boden, es konnten sich jedoch nur einige, wenige Anbieter auf dem freien Markt behaupten und bis zum heutigen Tage bestehen bleiben.
Heute, im Jahre 2008 gibt es lediglich zwei, drei größere Onlinevideotheken, die den gesamten deutschen und europäischen Markt dominieren. Doch auch sie haben in den letzten 1-2 Jahren große Konkurrenz bekommen. Sogenannte „Video-on-Demand“ (kurz: „VoD“) Portale sind bereits auf dem Vormarsch. Die immer beliebter und bekannter werdenden VoD-Dienste sind sowohl herkömmlichen Videotheken wie auch Onlinevideotheken um einiges voraus. Über Video-on-Demand Dienste können Kunden (Einzel-)Filme online bestellen oder kaufen. Die Filme können als Internet-Stream direkt am Heim-PC oder (mittels zusätzlicher Hardware und Verbindung zum Heim-PC) direkt am TV-Bildschirm angeschaut werden. Alternativ dazu können die Filme auch online, als Highspeed-Download bezogen und auf der Heim-PC Festplatte abgespeichert werden. Der große Vorteil von Video-on-Demand gegenüber Onlinevideotheken ist, dass die Filme direkt über das Internet empfangen und abgespielt werden können. Der unbequeme Filmversand per Post und lange Wartezeiten entfallen somit völlig.
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