Skihelme – Tipps zum Kauf

Beim Skifahren spielt die eigene Sicherheit eine große Rolle. Stürze und Zusammenstöße bergen ein großes Risiko, besonders für den Kopf. Da mit Kopfverletzungen keinesfalls zu spaßen ist, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass beim Skifahren ein Helm getragen wird. Dabei ist es sehr wichtig, dass dieser richtig sitzt. Denn ein Helm der nicht passt, schützt im schlimmsten Fall gar nicht. Im Fall der Fälle kann ein guter Helm das eigene Leben retten.
Besonders Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder im Skiurlaub einen Helm tragen. Gleichzeitig sollten sie mit gutem Beispiel voran gehen und selber einen Helm tragen. In den meisten Ländern gibt es keine Helmpflicht. Eine Ausnahme bildet hier Italien: Kinder bis 14 Jahre müssen auf der Skipiste zwingend einen Helm tragen.
Beim Helmkauf sollte man auf einige Faktoren achten. Um den Kopf gut zu schützen, sollte man an dieser Stelle auf nicht sparen. Gute Helme liegen im Bereich von circa 100 bis 200 Euro und sollten am besten im Fachhandel erworben werden. Auf den Fahrradhelm vom Discounter für 10 Euro sollte an dieser Stelle besser verzichtet werden. Bei den Skihelmen wird zwischen zwei verschiedenen Helmsystemen unterschieden. So gibt es die Halb- und die Vollschalenhelme. Erstere schützen nur den Kopf und bedecken die Ohren nur durch weich gefütterte Ohrenpads. Vollschalenhelme werden zumeist für Kinder oder Rennfahrer angeboten, da diese einen besseren Schutz bieten.
Bei der Auswahl des Helms sollte darauf geachtet werden, dass dieser gut sitzt. Er darf nicht wackeln, aber auch nicht zu eng sitzen, um Kopfschmerzen zu vermeiden. Idealerweise sollte das Innenfutter zum Waschen herausnehmbar sein. Beim Kauf sollte zudem auf die Prüfnorm EN1077 geachtet werden. Diese garantiert ein gewisses Maß an Qualität und Sicherheit des Helmes.

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