Die Bedeutung der Schadensfreiheitsklassen in der KFZ Versicherung
Der Beitrag in den KFZ Versicherung wird im Bereich der Haftpflicht von mehreren Faktoren beeinflusst. Die individuelle Schadensfreiheitsklasse ist das einzige Kriterium, das man unmittelbar verändern kann. Als zweiter Fakt kommt die Regionalklasse bei der Berechnung des zu zahlenden Beitrages hinzu. Sie bestimmt sich aus der Unfallstatistik des Kreises, in dem das Fahrzeug zugelassen ist.
Je nach Versicherung wird man als Anfänger mit 125 bis 270 Prozent des Beitrages eingestuft. Muss die Versicherung binnen eines Jahres keinen Schaden regulieren, reduziert sich der zu zahlende Beitrag beispielsweise von 125 auf 100 Prozent. Deshalb kann es bei kleineren Schäden sehr sinnvoll sein, sie nicht über die Versicherung abzuwickeln, um sich seinen Schadensfreiheitsrabatt zu erhalten. Dabei sollte man immer bedenken, dass sich die Erhöhung des Beitrages über mehrere Jahre auswirkt.
Auch bei Schäden zwischen 1.000 und 2.000 Euro kann die Übernahme als Eigenanteil sinnvoll sein. Eine gute KFZ Versicherung teilt ihren Versicherten mit, in welchen Fällen sich das lohnt. Was viele Versicherten nicht wissen: Man kann den von der Autoversicherung regulierten Schaden auch innerhalb einer bestimmten Frist ausgleichen, um den Schadensfreiheitsrabatt nicht zu verlieren.
Doch bei der Haftpflicht hört die Kfz Versicherung nicht auf. Für geleaste oder finanzierte Fahrzeuge sollte man auch eine Kasko Versicherung abschließen. Auch hier arbeiten viele Autoversicherungen mit einem Schadensfreiheitsrabatt. In diesem Bereich kommt als zusätzliche Faktor für die Beitragsberechnung allerdings auch die Typklasse dazu.
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