Wie gesundheitsschädlich sind Toner eigentlich wirklich?
Grundsätzlich sind in einem Toner tatsächlich immer wieder Schwermetall wie Eisen, Chrom, Cadmium oder auch Nickel enthalten. Auch flüchtige organische Verbindungen wie Styrol, Toluol oder auch Benzol werden immer wieder festgestellt. Zudem finden sich in einem Toner Organozinnverbindungen und Azofarbstoffe.
Vor allem vor den Organozinnverbindungen Dibutylzinn und Tributylzinn wird gewarnt, denn sie zählen zu den Ultragiften und kommen im Toner mehr und mehr zum Einsatz. Dibutylzinn hat eine direkte Auswirkung auf das Immunsystem, es bremst das Immunsystem und kann es in größeren Mengen sogar vollkommen ausschalten.
Tributylzinn wirkt sich auf den Hormonhaushalt des Menschen aus und senkt den Östrogenspiegel. Das führt letzten Endes dazu, dass sich der Körper vermännlicht.
Aber wie genau gelangen diese Schadstoffe vom Toner in den menschlichen Körper?
Abgesehen davon, dass man einen Toner selbstverständlich auf gar keinen Fall öffnen und auf die Haut oder die Schleimhäute bringen sollte, gelangen die schädlichen Inhaltsstoffe in einem Toner in Form von Feinstaub, der während des Druckprozesses entsteht, in den Blutkreislauf des Menschen.
Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass die Drucker- und Kopiergeräte in einer Firma oder einem Büro in einem Extraraum mit gutem Belüftungssystem untergebracht werden. Auf diese Weise können die Inhaltsstoffe der Toner den Mitarbeitern nicht schaden, denn der Kopierraum wird jeweils nur kurz betreten, um die Kopien oder Ausdrucke zu holen.
In den Büros, in denen die Angestellten den ganzen Tag sitzen, ist die Luft hingegen unbelastet.
Falls jemand in einem Büro arbeitet, in dem zahlreiche Drucker und Kopierer vorhanden sind, ist es wichtig, dass man Vorgesetzte und Verantwortliche über die schädlichen Auswirkungen, die beim Erhitzen der Toner entstehen, informiert und gemeinsam nach einer räumlichen Lösung für das Problem sucht.
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