Webdesing – Was man wissen sollte

Seitdem das Internet Anfang der Achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts für den Allgemeingebrauch geöffnet wurde, avancierte es schnell zum Kommunikationsmedium Nummer eins. Nutzten Menschen das Internet früher ausschließlich als riesige Wissensenzyklopädie, ist es heute Gang und Gäbe, selbst einen Internetauftritt zur Verfügung zu stellen. Dabei gibt es die verschiedensten Themenschwerpunkte, auf die man sich konzentrieren kann. Informative Webseiten zu den unterschiedlichsten Fachbereichen, aber auch Humorseiten, kommerzielle Angebote, Blogs, Tauschbörsen, oder einfach nur private, familiäre Mitteilungen finden gerne ihre Besucher. Über das Internet bleibt man heute in Kontakt, teilt sich mit und tauscht sich aus.

Durch Webdesign zu einem gelungenen Webauftritt

Unter Webdesign versteht man alle Maßnahmen, die benötigt werden, um eine Webseite zu gestalten und Informationen den Besuchern so effektiv wie möglich zugänglich zu machen. Eine Webseite setzt sich zusammen aus optischen Elementen und aus Inhalten, oder kurz gesagt: aus dem WAS und WIE. Es kommt nicht nur darauf an, eine Webseite auffallend oder hübsch zu gestalten, sondern sie auch optisch so aufzubereiten, dass Besucher Inhalte möglichst leicht finden können. Bei den Inhalten zählt zweierlei: einmal ist die Information für den Besucher wichtig, weil sie ihm einen Nutzen bringt. Allerdings ist es auch wichtig, wie die Informationen inhaltlich verpackt werden, damit man sie auch finden kann. Spielen alle Faktoren optimal zusammen, d.h. haben wir es mit einem informativen Inhalt zu tun, der optisch leicht zugänglich ist und in Suchmaschinen optimal gefunden werden kann, kann man von einem gelungenen Webauftritt sprechen, der sich täglich steigender Besucherzahlen erfreut.

Internetagenturen bieten den optimalen Internetauftritt an

Wer über fundierte Programmierkenntnisse im Hypertext (kurz HTML) verfügt, kann sich einen beliebigen Internetauftritt gestalten, ohne irgendwelche Programme dafür zu benötigen. Ein Texteditor genügt. Allerdings ist diese Form der Webseitengestaltung äußerst schwierig und mühselig und macht allenfalls demjenigen Spaß, der Freude am Programmieren und an trockenen Programmiersprachen hat. Wem das zu viel Aufwand erscheint, der kann sich mittels gängiger Software selbst sehr professionelle Webseiten gestalten, ohne dabei selbst Programmierkenntnisse in HTML aufweisen zu müssen. Grafische Oberflächen sind hierbei bereits vorgefertigt und brauchen nur noch mit Inhalten gefüllt zu werden. Wem gänzlich die Zeit für die Gestaltung und Pflege einer eigenen Webseite fehlt, der kann sich vertrauensvoll an eine Internetagentur wenden. Dabei handelt es sich um Dienstleister, die den Kundenwünschen entsprechend alle Schritte zu einem gelungenen Internetauftritt übernehmen, von der Webseiten-Gestaltung bis hin zur ständigen Pflege und Aktualisierung. Der Kunde hat demnach mit seiner eigenen Homepage nicht mehr viel Arbeit, sondern er lässt die Spezialisten ran, die alles für ihn übernehmen.

Was zeichnet einen optimalen Internetauftritt aus?

Die Frage lässt sich mit drei Schlagwörtern beantworten: Informativ, suchmaschinenoptimiert und barrierefrei. Eine Webseite ist dann informativ, wenn sie viele Informationen auf einen schnellen Blick übersichtlich anbietet. Diese Anforderung umfasst also nicht nur Inhaltliches, sondern auch dessen grafische Aufbereitung. Inhalt, oder in der Fachsprache „Content“ genannt, setzt sich zusammen aus Text und Bildern und ggf. zusätzlichen Dateiformaten wie z.B. Audiodateien oder Pdf-Dateien zum Runterladen. Wichtig ist hierbei die Übersichtlichkeit. Der beste Inhalt nützt niemandem etwas, wenn er auf der Seite selbst auf verschachtelten Unterseiten versteckt ist und erst über viele Klicks vielleicht per Zufall gefunden werden kann. Man benötigt eine Startseite, die einen ersten Überblick über den zu erwartenden Inhalt gibt und eine sinnvolle Navigation zu inhaltlichen Unterseiten. Optimal ist es, wenn die Webseite nur aus Startseite und direkten Unterseiten besteht, nicht aber noch aus Unterseiten der Unterseiten, denn dann findet kein Mensch mehr den Inhalt wieder. Die Startseite dient der reinen Überblickbeschaffung des Besuchers und der Information, was ihn auf dieser Webseite erwartet. Vertiefende Inhalte findet man auf den einzelnen Unterseiten, die direkt mit der Startseite verlinkt sind. Am besten wechseln sich Inhalt und Grafikdesign ab, damit der Besucher nicht zu viel auf einmal lesen muss, denn dann kann er Informationen nur schlecht aufnehmen.

Damit ein Besucher überhaupt von einem guten Webauftritt profitieren kann, weil er ihm inhaltlichen Nutzen bringt, muss er diesen erst einmal finden. Und wo sucht man in der Regel nach Internetinhalten? In der Suchmaschine. Die Suchmaschine listet auf bestimmte Suchstichworte alle Webseiten heraus, die inhaltlich am ehesten mit den Suchanfragen übereinstimmen. Das erfolgt über bestimmte Keywords, die von den Suchmaschinen in den Webseiteninhalten abgescannt werden. Suchmaschinenoptimierung bei der Erstellung einer Webseite ist daher unerlässlich. Hierbei wird der Inhalt textlich so zusammengestellt, dass bestimmte Keywords in einem angemessenen Verhältnis im Webseiten-Content vorkommen. Ist dieser Punkt optimal umgesetzt, wird die Webseite wesentlich schneller von Suchmaschinen gefunden und damit auch wahrscheinlich mehr frequentiert.

Was bei Internetauftritten öffentlicher Institutionen ein Muss ist, ist für private Webseiten zwar nicht vorgeschrieben, aber durchaus ein schöner Service, um allen potentiellen Nutzern die Internetseite zugänglich zu machen: Barrierefreiheit. Hierunter versteht man, dass die Inhalte derart aufbereitet sind, dass auch Menschen mit Handicaps sie jederzeit abrufen können. So macht es beispielsweise großen Sinn, Webinhalte textlich zu strukturieren, in Absätze zu unterteilen und die Sätze nicht zu lang zu gestalten. Dann haben auch blinde Menschen mühelos die Chance, sich mittels eines eigenen Programmes Webinhalte „vorlesen“ zu lassen, d.h. das Programm setzt Webinhalte in eine Sprachausgabe um. Mit komplexen Satzsystemen, die über reihenweise Nebensätze und Satzverschachtelungen verfügen, gestaltet sich die Sprachausgabe eher schwierig, oder der Blinde versteht die Zusammenhänge nicht mehr. Nicht nur Sprachausgabeprogramme ermöglichen es Blinden, Webinhalte zu lesen. Sie lassen sich auch in Braille, die Blindenschrift, konvertieren. Enthält die Webseite hauptsächlich Bilder, haben Blinde davon nichts. Um diese Einschränkung zu umgehen und den Bildinhalt barrierefrei zu gestalten, bietet es sich zum Beispiel an, eine kurze Bildbeschreibung neben dem Bild anzubieten. Bei der Wahl der Schriftart sollte auf eine klare, übersichtliche und völlig unverschnörkelte Schrift geachtet werden. Auch ist es wichtig, dass sich die Schrift in ihrer Größe im Browser jeweils anpassen lässt. Nicht jeder Mensch sieht gut und kann kleine Schriftarten lesen. Man kann bei der Webseitenerstellung bereits einstellen, dass die Schriftart skalierbar bleibt.

Der Weg zur eigenen Webseite

Es gibt mittlerweile sehr gute Programme, sogenannte Content-Management-Systeme, mit denen sich Internetseiten ohne Programmierkenntnisse gestalten lassen. Das System bietet dabei eine Zahl von Layouts an, die nur noch mit Inhalten gefüllt und auf den jeweiligen Server geladen werden müssen. So bequem die Webseitengestaltung mittlerweile geworden ist, es geht trotzdem nicht ganz ohne Zeitinvestition ab. Zwar braucht der gewöhnliche Anwender keine Programmierungen mehr durchzuführen, aber er muss trotzdem Inhalte erstellen und sie aktuell halten, das heißt, sie pflegen. Wer es sich leisten kann oder möchte, der delegiert diese Aufgabe an eine gute Internetagentur. Diese kümmert sich dann um alles. Das hat verschiedene Vorteile: Man kann sichergehen, dass es erfahrene Experten sind, die die Webseite grafisch und inhaltlich optimal gestalten und suchmaschinenoptimiert auflegen. Man kann ferner davon ausgehen, dass die Inhalte so zusammengestellt werden, dass sie barrierefrei und anwenderfreundlich sind. Mitarbeiter in Internetagenturen kennen das Internet wie ihre eigene Westentasche. Sie wissen, wonach User suchen, was in Suchmaschinen gefragt ist, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit die Webseite in den Suchmaschinen möglichst hoch platziert wird und vor allem wie eine Webseite aufbereitet sein muss, dass viele User sie möglichst oft besuchen. Immerhin bietet das Internet auch eine lukrative Einnahmequelle über Werbelinks, die sich nur dann lohnen, wenn eine Seite stark frequentiert wird.

Webdesign macht Spaß

Webdesign ist eine sehr spannende Sache. Wer einmal eine Webseite veröffentlicht hat und feststellt, wie viele Menschen sich genau für seinen Inhalt interessieren, der findet große Freude am regelmäßigen Aktualisieren der Seite. Immer wieder entdeckt man dabei Punkte, die man verändern oder verbessern kann. Und man wird zunehmend erfahrener. Zählte man mit der ersten eigenen Homepage über das letzte Klassentreffen oder den Urlaub auf Mallorca noch zu den Anfängern im Netz, merkt man schnell, wie viel Erfahrung man innerhalb kürzester Zeit sammelt. Die Webauftritte werden von Mal zu Mal professioneller und besser. Und nicht selten kommt es vor, dass aus einer rein privaten Webseite nach und nach ein unverzichtbarer, informativer Weblog wird, der zu einer festen Instanz in den Suchmaschinen geworden ist. Den Betreiber einer Webseite erfüllt das zu Recht mit einem gewissen Stolz. Immerhin ist die Webseite eine persönliche Visitenkarte, mit der man sich einem millionenfachen öffentlichen Publikum auf der ganzen Welt präsentiert.

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