Täglich müssen sich die deutschen Gerichte mit Streitfällen auseinandersetzen, die eigentlich nicht sein müssten. Denn prinzipiell ist alles gesetzlich geregelt. Dennoch streiten immer wieder Menschen, die in der Folge vor Gericht ziehen, um ihre Forderungen durchzusetzen. Ein beliebtes
Streitgebiet ist das Mietrecht. Und hier kann es um wirklich alles gehen. Um Mietminderung, um die Wohnungsschlüssel, um die Mietkaution, um eine Mietkürzung – es gibt kaum etwas, worüber sich Mieter und Vermieter nicht streiten können. Oft sind die Fälle eindeutig, was die Gegenpartei dennoch nicht abschreckt, vor Gericht zu ziehen. Auch wenn man praktisch keine Chance hat. Man pocht auf sein Recht, selbst wenn man nicht im Recht ist. Die letzte Entscheidung liegt dann beim Richter. Und wieder wurde über einen unnötig geführten Fall geurteilt. Wenn man sich im Vorfeld schon ein wenig im Internet umgesehen hätte, dann hätte es gut sein können, dass man auf genau denselben Fall gestoßen wäre, der bereits mehrfach verhandelt wurde. Doch die Mühe hat man sich nicht gemacht. Hätte man mal, denn so wäre einem viel erspart geblieben – vor allem aber eine Menge Geld. Das soll nun nicht heißen, dass man auf sein gutes Recht verzichten sollte. Nein, das nicht, aber sich im Vorfeld mal informieren, beispielsweise in einem Rechtsforum oder dergleichen, ob schon jemand mit so einem Fall Erfahrungen gemacht hat. Auch die Suche nach einem ähnlichen Urteil kann von Vorteil sein. Also, wenn sich Mieter und Vermieter über Dinge wie Mietkaution, Schönheitsreparaturen oder auch Mieterrechte nicht einig sind, erst mal im Internet recherchieren, ansonsten könnte es teuer werden.
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Kategorie: Recht