Trekkingrucksack – Tipps für mehr Tragekomfort

Dass der Trekkingrucksack gemütlich sitzt, ist unglaublich wichtig für den Komfort beim Wandern und um langfristig Rückenschmerzen zu vermeiden. Es geht aber einfacher als Ihr denken werdet:

Zuerst ohne Gewicht:

Legt den Rucksack an und prüft, ob der Hüftgurt auf Euren Hüften sitzt. Wenn nicht, schaut ob er über oder unter den Hüften sitzt und wie weit.

Reguliert das Gurtzeug entweder nach oben oder unten, passend zu Eurer Rückenlänge, mittels der beiden Clips der beiden seitlichen Tragegurte. Danach sollte der Hüftgurt genau auf Euren Hüften sitzen.

Schließt den Hüftgurt anschließend und zieht es solange enger bis der Gurt nicht mehr rutschen kann. Ihr dürft ihn nicht so eng ziehen, dass es unbequem wird. Mit Gewicht wird es nur noch schlimmer.

Jetzt mit Gewicht: idealerweise packt Ihr Euren Trekkingrucksack mit der kompletten Ausrüstung, schneller geht es mit ein paar Büchern.

Legt den Rucksack an, am besten setzt Ihr euch auf ein Bett oder seitlich auf einen Stuhl. Schließt den Hüftgurt. Er sollte jetzt eng, aber nicht ungemütlich sitzen.

Steht jetzt auf und schaut, ob der Rucksack immer noch gemütlich auf Euren Hüften sitzt. Das heißt er sollte nicht zu weit auf Eurem Hintern liegen. Dadurch sollte sich der Rucksack fest und komfortabel auf Euer Kreuz drücken.

Wichtig: Ist das nicht der Fall, dann wiederholt die Anpassung mit dem leeren Rucksack.

Während Ihr steht, solltet Ihr die Schulterriemen so anpassen, dass Sie fest um Eure Schultern führen. Allerdings ohne allzu viel Druck (das merkt man), da es sonst bereits nach kurzer Zeit ungemütlich wird und längerfristig die Blutzirkulation Eurer Arme abschneidet.

Wenn Ihr einen Brustgurt habt, lohnt es sich diesen jetzt zu befestigen. Damit könnt Ihr die Breite Eurer Schulterpolster regulieren, damit diese nicht zu weit außen auf Euren Schultern sitzen. Dies wiederum sorgt für mehr Komfort auf lange Sicht.

Jetzt habt ihr bereits eine sehr komfortable Einstellung für Euren Trekkingrucksack gefunden. Das erlaubt Euch lange Zeit ohne Unannehmlichkeiten zu wandern. Es liegt aber in der Natur der Sache, dass wir mit der Zeit ermüden, wodurch auch der Rucksack ungemütlich wird. Bereits kleine Änderungen der Schulter- und Brustgurte können für große Erleichterungen sorgen. Wenn Ihr das nicht tut, müsst Ihr früher oder später eine Pause einlegen und den Rucksack abnehmen.

Bitte beachtet auch, dass Euer Trekkingrucksack gut gepackt ist. Wenn nicht, kommt es zu Gewichtsverschiebungen, die wiederum für Probleme beim Tragekomfort sorgen.

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