Schaukästen und Vitrinen für Außen- und Innenwerbung

Wenn man seinen Kunden etwas mitteilen will, sind Schaukästen eine gute Alternative. Kaum jemand geht daran vorbei, ohne zumindest flüchtig seinen Blick über die Anschläge gleiten zu lassen. Plakate, wenn sie nicht gerade besonders grell auf uns einbrüllen, übersehen wir meist hingegen, und selbst wenn wir sie wahrnehmen, bleibt der Inhalt nicht einmal sehr lange im Kurzzeitgedächtnis. Wir sind daran gewöhnt, dass der Inhalt von Schaukästen für uns meist bedeutsame Informationen enthält, egal ob er innen oder außen am Gebäude angebracht ist. Der Inhalt, das haben Untersuchungen gezeigt, wird nahezu genauso gut und von nahezu der gleichen Anzahl von Menschen wahrgenommen, als wenn jemand einen persönlich auf die Information aufmerksam machen würde. Der Schaukasten ist da aber ganz sicher die kostengünstigere Variante.

Schaukästen gibt es in unzähligen Ausführungen, Größen und Designs, um für jeden Standort das Passende finden zu können. Ein Schaukasten sollte zwar ein Blickfänger sein, aber sich dennoch harmonisch in das Design und das Ambiente des Aufstellungsortes einfügen. Die Anschläge im Schaukasten sind meist schnell auszutauschen, ohne großen Aufwand zu betreiben, und zudem noch gegen mutwillige Beschädigungen, die in unseren Breiten leider zu einem vergnüglichen Sport für Jugendliche und Kinder geworden sind, sowie gegen Witterungseinflüsse geschützt. Das ist ein nicht zu vernachlässigendes Argument, da die Information ja längere Zeit für Passanten lesbar und erhalten bleiben sollte. Findige Unternehmer sind auch bereits dazu übergegangen, Schaukästen an gut besuchten Orten aufzustellen, und für Werbezwecke den Platz im Schaukasten zu vermieten. Gerade im Gebäudeinneren kann man oft sehr genau eine bestimmte Zielgruppe ansprechen, da bestimmte Gebäude nur eine ganz bestimmte, klar definierte Gruppe von Besuchern haben. Da die Anschaffung, Montage und Betreuung von Schaukästen relativ geringen Aufwand verursacht, ist das eine durchaus lukrative Sache.

Wer also den Schaukasten als ein antikes, vom Aussterben bedrohtes Medium ansieht, der täuscht sich da gewaltig: gerade im Zeitalter der permanenten elektronischen Reizüberflutung erlebt der klassische Schaukasten wieder eine ungeahnte Renaissance.

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