Die Geschichte des Lebkuchens
Zur Geschichte:
Wie man aus Grabbeigaben weis, haben die alten Ägypter schon den honigsüßen Kuchen gekannt. Der Lebkuchen, so wie wir Ihn heute kennen, wurde eigentlich im belgischen Ort Dinant erfunden. Die Aachener übernahmen ihn und wandelten ihn in den Zutaten etwas ab. Sie nannten ihn Aachener Printen. Die Nonnen der fränkischen Klöster änderten das Rezept noch einmal. Im 14. Jahrhundert wurde der Lebkuchen in der Region um Nürnberg bekannt. Da er eine sehr lange Haltbarkeit hat, wurde er als Nahrungsmittel bei den Mönchen sehr beliebt. Er wurde in den Klöstern gebacken und in schlechten Zeiten an die Mönche verteilt. In den Klosterbäckereien wurden dafür Hostien angelegt. In München wurden Lebkuchenbäcker, sogenannter Lebzelter, seit 1370 im Handelsregister geführt. Sie stachen das Gebäck mit Formen aus, legten diese auf Oblaten und verzierten sie mit buntem Zucker. Die Lebzelter waren in sogenannten Zünften vereinigt. Auf den Geschmack von Lebkuchen sind die Russen im 9. Jahrhundert gekommen. Dort, als Prjaniki (übersetzt Lebkuchen) benannt, wurde der Teig nur aus Beerensaft, Honig und Roggenmehl hergestellt. Heute wir der Teig mit wesentlich mehr Zutaten zubereitet. Nach Belieben wird Honig und Gewürze zugegeben. Das Gebäck wird gerne zu russischem Tee serviert. Die Besucher des Lebkuchenmuseeums in Tula, werden herzlichst eingeladen, hier frisch gebackene Lebkuchen zu probieren.
Heute ist der Lebkuchen in vielen Variationen bekannt. Das Internet oder auch Kataloge bieten einen Lebkuchen Versand an. So kann man unter anderem bei www.lebkuchen-markt.de direkt Lebkuchenherzen bestellen. Sie werden nach eigenen Wünschen gestaltet.
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