Playmobil Spielzeug
Der Erfolg von Playmobil Spielzeug liegt unter anderem darin begründet, dass die lustig aussehenden Figuren Kinder ansprechen und ebenso einfach zu handhaben sind. Denn nach der Zusammensetzung der einzelnen Teile in der richtigen Reihenfolge genügt ein kurzer Druck auf den Kopf, und die Puppe klickt zu einem Ganzen zusammen. Die Figuren sind das Hauptelement von Playmobil Spielzeug. Das unverkennbare Design wurde im Laufe der Jahre nur leicht verändert – beispielsweise kamen andere Frisuren und bewegliche Hände und Füße hinzu. Durch Accessoires wie Uniformen oder Waffen werden individuelle Spielsituationen möglich. Das Playmobil Spielzeug wird meist mit einem bestimmten Thema angeboten. So arbeiten die Figuren als Arzt in einem Krankenhaus, sind Ritter, Ägypter und Piraten oder feiern eine romantische Hochzeit. Die Systeme sind oft erweiterbar.
Zwei Milliarden der Männchen haben bisher in Kinderzimmer auf der ganzen Welt Einzug gehalten. Sie verdanken ihre Existenz der Ölkrise in den 1970er Jahren. Denn die in Zirndorf, Mittelfranken ansässige Firma produzierte ursprünglich Großkunststoffartikel wie Hula-Hoop-Reifen oder großes Kinderspielzeug. Als die Rohstoffe dafür zu teuer wurden, entschied sich der Firmeninhaber Horst Brandstätter, mit der Herstellung der kleinen Spielzeugfiguren zu beginnen. Der „Vater von Playmobil“, Hans Beck, hatte sie einige Jahre zuvor entworfen. Auf der Nürnberger Spielwarenmesse 1974 wurde das Spielmobil Spielzeug zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt, der weltweite Verkauf begann 1975.
Im Jahr 2000 wurde in Zirndorf ein Freizeitpark eröffnet, der Playmobil FunPark, dem weitere in verschiedenen Ländern folgten.
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