Moderne Frisuren mit dem Glätteisen

Schon seit den Anfängen der Menschheitsgeschichte hatten praktisch alle Völker Vorgehensweisen entwickelt, um ihre Haare zu frisieren, zu verschönern und zu pflegen, aber die Idee, Hitze zu verwenden, um das Haare zu formen, kam erst nach 1900 auf. Begonnen hat diese Entwicklung mit dem Stylingpionier Grateau, der den ersten Lockenstab erfand, wobei es sich damals noch um einen sehr simplen Metallstab handelte, der erhitzt wurde und mit dessen Hilfe man künstliche Lockenfrisuren schaffen konnte.
Diese frühe Mode riss nicht ab und wurde mit umfunktionierten Bügeleisen oder kammartigen Heißgeräten, die dem Haar statt Locken auch zu Glätte verhelfen sollten, fortgeführt. Damals gab es außer Lockenwicklern keine Optionen, bestimmte Frisuren schonend zu erreichen und das führte über kurz oder lang dazu, dass die Haare der oberen Gesellschaftsschicht, die auf ihr Äußeres besonderen Wert legten, oft stark geschädigt waren.

Mittlerweile hat die technische Entwicklung große Fortschritte gemacht und es gibt weitaus effektivere und zugleich gesündere Methoden und Geräte, die Haare mit Hitze zu formen. Während der Lockenstab immer mehr aus dem Endkundenmarkt verdrängt wird, aber bei professionellen Benutzern wie Friseuren oder Stylisten immer noch wichtiges Handwerkszeug ist, erfreut sich das Glätteisen zur Zeit besonderer Beliebtheit.
Wer mit eine solchen Glätteisen arbeitet, muss einige Grundregeln befolgen, damit das Haarstyling auch gelingt. Mit den dabei wirkenden Temperaturen von teilweise über 200 Grad kann man viel erreichen – aber auch viel Schaden anrichten.

Wichtig ist zu Beginn, dass das Haar sauber und trocken ist. Kommt man also direkt aus der Dusche, sollte man sich unbedingt vorher gründlich die Haare föhnen und möglichst viel Restfeuchtigkeit entfernen. Dabei kann man auch schon ideal zur Bürste greifen und das Haar glattstreichen, um später dem Glätteisen weniger Arbeit zuzumuten. Dann muss weniger Hitze eingesetzt werden und das ist schonender für die Struktur der Haare.
Auch das Glätteisen sollte absolut sauber sein und frei von Hitzeschutzresten vergangener Glättvorgänge, Haaregel oder anderen Produkten, da sich sonst kleine Knötchen im Haare bilden können, die schöne Locken oder seidig glatte Haare verhindern.

Das Glätteisen sollte die richtige Größe haben. Für besonders kurze oder auch schulterlange Haare bieten sich sogenannte Mini Styler besonders an. Sie haben kürzere und schmalere Heizplatten und sorgen damit für bessere Handhabung. Hat man sehr lange Haare oder benutzt man sein Glätteisen ausschließlich zum Glätten, gibt es auch besonders breite Modelle; dies sollte man beim Kauf stets bedenken.

Beim Ansetzen des Glätteisens ist es wichtig, so wenig Haare wie möglich auf einmal in der Hand zu halten und zu glätten. Je mehr Haare mit einem Zug geglättet werden sollen, desto mehr Hitze braucht man und desto schädlicher ist der Vorgang. Deswegen, auch wenn es länger dauert, sollte man sich die Zeit nehmen und nur jeweils dünne Strähnen glätten oder locken.

Die Temperatur ist nämlich ein ausschlaggebender Punkt beim Styling. Auch wenn man ein Hitzeschutzprodukt einsetzt (was man überhaupt immer tun sollte), werden die Haare immer belastet. Daher gilt das Prinzip: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Ist man sich unsicher, wie viel Hitze man für ein erfolgreiches und dauerhaftes Stylingergebnis benötigt, kann man mit der niedrigsten Temperaturstufe beginnen und sich zum optimalen Resultat hocharbeiten. Besonders empfehlenswert sind dabei die Glätteisen von GHD. Sie haben einen eingebauten Mikrochip, der kontinuierlich die Temperatur der Haare zwischen den Heizplatten misst und die Hitze dementsprechend anpasst um den besten Kompromiss zwischen Styling und Schonung für die Haare zu finden. Hinzu kommt eine sehr wirkungsvolle Beschichtung, die für gleichmäßige Temperaturverteilung und besonders schnelles Aufheizen sorgt.

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